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Landratswahl

Pro: Direktwahl abschaffen

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Der Landratswahlkampf kostet Zeit, Geld und Kraft. Wochenlang gehen die ehrenamtlichen Parteimitglieder auf die Straße, kleistern Plakatwände zu, werfen

Der Landratswahlkampf kostet Zeit, Geld und Kraft. Wochenlang gehen die ehrenamtlichen Parteimitglieder auf die Straße, kleistern Plakatwände zu, werfen Flyer in die Briefkästen und stehen an Infoständen den Bürgern Rede und Antwort. Ob es regnet oder schneit. Die Kandidaten eilen von einem Kamingespräch zur nächsten Podiumsdiskussion. Wohlgemerkt ebenfalls ehrenamtlich. Und dann machen gerade mal 28,8 Prozent der Bürger Gebrauch von ihrem Recht, den Landrat direkt zu wählen? Das waren rund 66 000 Wetterauer, die ihr Kreuz hinter einem der Kandidaten machten. 233 111 hätten gedurft. Wollen so wenige Menschen an der Demokratie im Landkreis teilhaben?

Das ist kein Plädoyer zur Abschaffung jeglicher Direktwahlen wie die des Bürgermeisters. Aber was den Landrat betrifft, doch lieber die kleine Lösung: Die Bürger wählen den Kreistag und der Kreistag den Landrat. Funktioniert ein paar Ebenen höher bei der Bundeskanzlerin ja auch.

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