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Nidda

Pfleiderer schließt

Das Ende des Pfleiderer Werkes in Nidda ist beschlossene Sache. Die Maschinen werden im Juni 2011 für immer abgeschaltet.

Wie die Konzernzentrale im bayerischen Neumarkt mitteilt, habe der Aufsichtsrat den Schließungsplänen des Vorstands zugestimmt. Anfang November hatte der die Pläne bekanntgemacht.

Pfleiderers Europachef Michael Wolff begründet das Aus mit dem Kostendruck und mit Überkapazitäten in der Sparte der sogenannten mitteldichten Faserplatten (MDF). Das Werk soll laut Wolff seit zwei Jahren rote Zahlen schreiben.

Das ehemalige Hornitex Werk wurde 2004, als es tief in der Insolvenz steckte, von Pfleiderer gekauft und verkleinert. Zur jetzigen Belegschaft zählen 145 Personen. Eine weitere Verkleinerung scheidet für die AG aus. Die Produktion in Nidda und in dem Werk in Ebersdorf/Thüringen, das ebenfalls geschlossen wird, soll in das neue Werk in Baruth/Brandenburg verlagert werden.

Wie die Pfleiderer AG mitteilt, werde die Standortauflösung einmalig 42 Millionen Euro kosten. Gespräche mit potenziellen Käufern, die nicht in der MDF-Branche tätig sind, werden geführt. Der Verkauf von Grundstücken und Anlagen soll einen Erlös von 25 Millionen Euro bringen, teilt das Unternehmen mit. Nach eigenen Angaben gehört es weltweit zu den drei großen Herstellern von Holzwerkstoffen.( sun)

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