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Teldafax zahlt nicht mehr
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Teldafax zahlt nicht mehr

Wetterau

Ovag kündigt Teldafax

Die Netz AG der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG (Ovag) hat den Nutzungsvertrag mit dem finanziell klammen Stromanbieter Teldafax beendet. Betroffen sind fast 2000 Kunden.

Teldafax habe „auch nach mehrmaliger Aufforderung“ die Gebühren für die Nutzung des Ovag-Stromnetzes nicht bezahlt, teilt Ovag-Vorstand Rolf Gnadl mit. Betroffen seien rund 1900 Kunden des „größten unabhängigen Energieanbieters Deutschlands“, wie sich Teldafax nennt.

Bereits seit Januar sei der monatliche Abschlag an die Ovag nur nach „hartnäckigem Insistieren“ überwiesen worden. Die geforderte Sicherheitsleistung sei nicht bezahlt worden. Gnadl: „Nach den jetzt aufgelaufenen Außenständen ist uns keine Wahl als die Kündigung geblieben.“ Bei den Teldafax-Kunden im Ovag-Gebiet geht dadurch nicht das Licht aus. Sie werden nun von der Ovag mit Strom versorgt.

Sie zum Grundtarif versorgt, sagt Ovag-Pressesprecher Andreas Matlé. Ob das Mehrkosten für die Teldafax-Kunden bedeute, könne er nicht sagen, da er deren Verträge mit Teldafax nicht kenne. Geschäftspraxis des Billiganbieters seien Vorauszahlungen gewesen. Die Kunden müssten versuchen, dieses Geld von Teldafax zurück zu erhalten.

Teldafax hatte versucht, sich mit Kampfpreisen auf dem Energiemarkt durchzusetzen. Der Energiediscounter ist inzwischen schwer angeschlagen. Wie die Ovag haben zahlreiche andere Netzbetreiber die Verträge mit Teldafax gekündigt, weil sie kein Geld für die Nutzung ihres Stromnetzes erhalten hatten. ( ieb)

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