Niddatal

Frankfurt: Römer-Koalition will Zugang zum Niddatal erhalten

  • Fabian Böker
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Die Bauarbeiten an der Main-Weser-Bahn drohen, das Berkersheimer Niddatal abzuschneiden. Die Römer-Koalition will das verhindern.

Berkersheim. Der Kampf gegen die drohende Abgeschnittenheit des Niddatals im Jahr 2022 hat nun auch die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung erreicht. In einem gemeinsamen Antrag fordern die Fraktionen von CDU, SPD und Grüne, dass die „Zugänglichkeit ins Berkersheimer Niddatal während der Bauarbeiten der Deutschen Bahn zum Ausbau der Main-Weser-Bahn erhalten“ bleibt.

Weil in zwei Jahren beide bisherigen Zuwege – durch die Unterführung Im Wiesengarten und über die Schienen am Bahnhof Berkersheim – zeitgleich gesperrt werden sollen, sind viele Berkersheimer in großer Sorge. Auch die Römer-Koalition.

Daher soll, so ihr Antrag, „eine vermeidbare teilweise oder völlige Sperrung der Zufahrt oder des Zugangs ins Berkersheimer Niddatal möglichst verhindert“ werden. Kein anderer Stadtteil sei so sehr auf diese Wege angewiesen, heißt es weiter.

Sollte die Sperrung allerdings nicht vermeidbar sein, erwarten die drei Fraktionen, dass es Unterstützung für Anlieger, Landwirte und Vereine, insbesondere den Reit- und Fahrverein, gibt. Diese Hilfen können logistischer und finanzieller Natur sein oder Grundstücksfragen betreffen.

Robert Lange ist nicht nur Ortsvorsteher im für Berkersheim zuständigen Ortsbeirat 10. Er sitzt auch für die CDU im Römer. Der Politiker hofft, dass der gemeinsame Antrag „weiteren Rückwind vor Ort und insbesondere im Kampf gegen die schweren Mühlen der Deutschen Bahn bringen kann“.

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