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Das Team der Bad Vilbeler Burgfestspiele ist vom bisherigen Domizil in der Zehntscheune in das Stadthaus umgezogen.
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Das Team der Bad Vilbeler Burgfestspiele ist vom bisherigen Domizil in der Zehntscheune in das Stadthaus umgezogen.

Bad Vilbel

Ein neues Domizil für die Kultur

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Im Stadthaus an der Friedberger Straße ist eine neue Dependance für den Fachbereich Kultur hergerichtet worden. Unter anderem findet man dort nun die Büros des Teams der Bad Vilbeler Burgfestspiele.

Das Team der Bad Vilbeler Burgfestspiele ist vom bisherigen Domizil in der Zehntscheune in das Stadthaus umgezogen. Nach dem Umzug des städtischen Bauamts in das neue Rathaus am Sonnenplatz in Dortelweil ist in den vergangenen Wochen in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude an Friedberger Straße 6 eine neue Dependance für den Fachbereich Kultur hergerichtet worden. Auch Kulturamtsleiter und Festspielintendant Claus-Günther Kunzmann hat dort sein Büro eingerichtet.

An einer Wand hängt bei ihm bisher nur ein Zeitungsartikel mit der mahnenden Schlagzeile „Erfolg macht leichtsinnig“. Wenn Kunzmann aus dem Fenster blickt, schaut er direkt in Richtung der historischen Wasserburg, in dem seit drei Jahrzehnten die Burgfestspiele veranstaltet werden. In diesem Jahr beginnt die viermonatige Festspielsaison am 7. Mai.

Nach dem Umzug der Stadtverwaltung anch Dortelweil habe sich für das neunköpfige Team der Burgfestspiele die Chance geboten, die vergleichsweise engen Büros in der Zehntscheune zu verlassen, sagte gestern Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) bei der Vorstellung der frisch renovierten Räume. Von der ursprünglichen Überlegung, das Stadthaus als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen, habe man sich inzwischen wieder verabschiedet, weil sich eine frühere Herberge des Hessischen Turnverbands an der Huizener Straße hierfür besser eigne.

Ein kompletter Umbau des Verwaltungsgebäudes zu einer Flüchtlingsunterkunft wäre nach den Worten Stöhrs wegen der derzeitigen Aufteilung der Räume und der hohen brandschutztechnischen Anforderungen zu teuer geworden. Hingegen sollen im bisherigen Rathaus an der Parkstraße noch im ersten Halbjahr Flüchtlinge einziehen.

Im Erdgeschoss des Stadthauses werden in den nächsten Wochen noch drei kleinere Appartements entstehen, in denen bis zu fünf Künstler, die für die Festspiele engagiert werden, wohnen werden. Gestern waren Handwerker damit beschäftigt, zum Treppenhaus eine neue Tür einzubauen. Vorgesehen ist auch, das frühere Sozialamtsgebäude, das sich direkt neben dem Stadthaus befindet, umzubauen, um dort Wohnungen für zwölf weitere Künstler zu schaffen.

Stöhr sprach gestern von einer „deutlichen Verbesserung“ der räumlichen Situation für das Kulturamt. Er wies auch darauf hin, dass das barrierefrei erreichbare Kartenbüro am Klaus-Havenstein-Weg gegenüber dem Burg-Eingang nicht umziehen werde. Kunzmann äußerte, der Umzug der für die Dramaturgie, die Öffentlichkeitsarbeit oder das Marketing zuständigen Mitarbeiterinnen in das Stadthaus habe für ihn auch eine emotionale Komponente. Die Kultur zeige nun „noch mehr Flagge in der Stadt“.

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