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Wirtschaftsförderung Wetterau

Ein Neuer soll die Wirtschaft fördern

Die Industrie- und Handelskammer will für die Wirtschaftsförderung Wetterau einen Geschäftsführer einsetzen.

Von Peter Hauff

Die Industrie- und Handelskammer will für die Wirtschaftsförderung Wetterau einen Geschäftsführer einsetzen.

Zum Ende September verlässt der Prokurist der Wirtschaftsförderung Wetterau, Christian Agne, seinen Arbeitgeber und freut sich auf einen Neuanfang „in einem großen Unternehmen“ in Karben. Zehn Jahre hat er sich um das Standortmarketing für die Wetterau gekümmert. Doch besonders klare Konturen hat der Wirtschaftsraum mit rund 20.000 Unternehmen nördlich von Frankfurt immer noch nicht.

„Der neue Mann soll das Gesicht der Wirtschaftsförderung werden“ wünscht sich Matthias Leder, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, nun für Agnes Nachfolger. Diesen Wunsch teilen sämtliche sechs Gesellschafter, zu denen auch Sparkassen und die örtlichen Volksbanken, sowie der Landkreis Wetterau gehören. Wenn im Herbst Agnes Vertrag ausläuft, wollen sie den Job deshalb aufwerten. Gesucht wurde also ausdrücklich ein „Geschäftsführer“.

Die Frist seit am 6. Mai abgelaufen, laut Industrie- und Handelskammer gab es genügend Bewerber. Das Kandidatenkarrussell drehe sich aber noch: „Die Bewerbungsgespräche laufen gerade“, sagt Leder, der die Geschäfte des Wetterauer Standortmarketings bislang ehrenamtlich führt. Er wolle sich nach einem Personalwechsel „im Hintergrund halten.“

Welche Kriterien Agnes Nachfolger erfüllen muss, will keiner der fünf übrigen Gesellschafter gegenüber der FR formulieren. Die Personalsuche sei Sache der IHK in Gießen, erklärt Kreis-Pressesprecher Michael Elsass. Die Volksbank Mittelhessen und die Sparkasse Oberhessen verweisen ebenfalls auf die Kammer.

Ein voll verantwortlicher Geschäftsführer an der Spitze der Wirtschaftsförderung könnte Besuchen in Rathäusern und Unternehmen mehr Gewicht geben. Neben dieser „inneren Mission“ soll der oder die neue Standortwerberin aber stärker auf externe Firmen zugehen, die sich hier ansiedeln könnten.

„Den Wetteraukreis einzeln zu vermarkten, klappt nur innerhalb Deutschlands“, meint der IHK-Chef. Anderswo sei der 1972 geschmiedete Gesamtkreis keine Marke. Bei internationalen Fachmessen für Gewerbeimmobilien wie der Expo Real in München müsse die lokale Wirtschaft darum alles betonen, „was den Zusammenhalt mit dem Großraum Frankfurt stärkt“, sagt Leder.

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