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Karben

Neue Strecke für den Nachtbus

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Koalition will Linienführung der n33 verlängern / RMV prüft „gerne“.

Hin und wieder benutzt Mario Beck, der 34 Jahre alte CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende, die Buslinie n33 selbst. In den Wochenendnächten und vor Feiertagen bringen die Busse von der Friedberger Warte aus Nachtschwärmer nach Bad Vilbel und Karben. Zwei Fahrten gibt es jeweils pro Nacht. Eine startet um 2.10 Uhr, die andere um 3.10 Uhr. Noch endet die Fahrt an der Haltestelle Gartenstraße in Klein-Karben, bevor der Busfahrer zur zweiten Tour aufbricht oder Feierabend macht.

Geht es nach der Koalition von CDU, Freien Wählern (FW) und FDP soll sich das ändern. Im Stadtparlament am 19. März will sie den Magistrat beauftragen, zusammen mit der Stadt Bad Vilbel und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zu prüfen, ob und zu welchen Kosten die Linie von der bisherigen Endhaltestelle über die weiteren Bushaltestellen in Klein-Karben und Rendel bis nach Gronau verlängert werden kann.

Nachtbus nach Karben gut angenommen

Die Junge Union (JU) Karben unterstützt die Idee. Der Nachtbus habe sich in der südlichen Wetterau als „sicherer und preisgünstiger Weg nach Hause etabliert“, teilte JU-Chef Albrecht Gauterin gestern mit. Das bestätigt Ralph Wieja vom Kärber Busunternehmen Eberwein, dessen Fahrer die Busse der Linie n33 fahren. Diese seien „durchweg immer gut besucht“.

Konkret sieht die Idee der Koalition vor, dass der Bus von Gronau aus über die Nordumgehung Bad Vilbel und die B 3 zurück nach Frankfurt fahren würde. „Dies wäre kein nennenswerter Umweg“, heißt es in dem Antrag. „Im zweiten Umlauf müsste der Bus dann von Gronau aus zurück ins Depot fahren, was letztlich die Gesamteinsatzzeit nur um zehn bis 15 Minuten verlängern würde.“

Nach Auffassung der Koalition hätte diese Lösung für Fahrgäste aus Rendel, dem südlichen Teil Klein-Karbens und Gronau den Vorteil, dass sie noch besser als heute das Angebot des Nachtbusses nutzen könnten. Fahrgast Beck glaubt, dass die Umstellung kein Problem sein dürfte, zumal die n33 „eher überpünktlich“ sei und häufig an den Haltestellen warten müsse.

RMV-Sprecherin Petra Eckweiler sagte gestern, „vom Grundsatz her prüfen wir so etwas immer gerne“. Die Stadt Karben müsse an den RMV herantreten. Wenn der RMV den Vorschlag für sinnvoll halte, gehe man in die Planung und schaue, wie man die Finanzierung hinbekomme. Konkrete Fahrgastzahlen konnte sie gestern nicht nennen.

Die Nachtbuslinie n33 war im Dezember 2012 eingeführt worden. Nachwuchspolitiker von CDU und Grünen hatten sich bei ihren älteren Parteifreunden dafür stark gemacht. Im Frühjahr 2014 hatte der RMV den Betrieb der Linie bis 2022 an das Altenstädter Busunternehmen Stroh vergeben, das die Firma Eberwein als Subunternehmer einsetzt.

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