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Wetterau

Neue Fachstelle für Flüchtlingsaufgaben

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Der Landrat stellt den Haushalt für 2016 vor. Erstmals seit 23 Jahren gibt es keine Stellenbesetzungssperre. 63 neue Stellen sollen in der Kreisverwaltung entstehen.

Der Wetteraukreis wird in diesem Jahr 63 neue Stellen in der Kreisverwaltung schaffen. Das gab Landrat Joachim Arnold (SPD) bekannt, als er am Mittwoch den Haushaltsentwurf für 2016 vorstellte. Um 47,5 Stellen soll der Fachbereich Jugend und Soziales erweitert werden. Trotz dieser neuen Ausgaben sieht der Haushalt nach den Planungen von Arnold einen Überschuss von knapp 277 000 Euro vor.

Viele Stellen werden in einer neuen Fachstelle entstehen, die sich mit Aufgaben rund um unbegleitete minderjährige Ausländer kümmert. Untergeordnet ist sie dem Fachdienst Jugendhilfe. Es geht um Personal, das sich um Aufenthaltsrecht und die Betreuung der Jugendlichen kümmern soll. Außerdem ist laut Arnold ergänzendes Personal eingeplant.

Ferner sollen aber auch Stellen im Bereich Prävention entstehen, kündigte Arnold an. Sein Argument: Je besser Prävention klappe, desto weniger Ausgaben entstünden später. Zehn neue Stellen gibt es zudem im Bereich Schule, Bildung und Gebäudewirtschaft. Fünf weitere Stellen entstehen in anderen Bereichen. Erstmals seit 1992 sei der Haushalt nicht mit einer Stellenbesetzungssperre versehen.

Weiterhin dominierend ist der Anteil der Ausgaben für Soziales. Mit 254,4 Millionen Euro machen die Ausgaben für Soziale Hilfen, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, das Jobcenter und Eingliederungshilfen 67 Prozent der Gesamtausgaben von 377,7 Millionen Euro aus. Die Ausgaben im Sozialbereich haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen.

Ein Großteil davon wird aus Mitteln von Land und Bund bezahlt. Rund 156 Millionen Euro aber deckt der Kreis aus eigenen Mitteln ab – ganz überwiegend aus der Kreisumlage, die die Städte und Kommunen in der Wetterau an den Kreis abführen.

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