Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Jahresübung der Jugendfeuerwehren
+
Jahresübung der Jugendfeuerwehren

Jugendfeuerwehr Bad Vilbel

Löschen macht Spaß

Alle Jugendfeuerwehren aus Bad Vilbel proben in Gronau den Ernstfall - und haben dabei auch eine Menge Spaß.

Von Monica Bielesch

Der Himmel hielt zwar seine Schleusen geschlossen, trotzdem hieß es am Samstag in Gronau: „Wasser marsch!“ Denn alle Jugendfeuerwehren der Kurstadt kamen zu ihrer großen Jahresübung zusammen und spritzen in der Bachwiesenstraße aus allen Rohren. Alljährlich werde diese Übung veranstaltet, um den Leistungsstand der Jugendfeuerwehren zu überprüfen, so Stadt-Jugendwart Klaus Splittdorf.

Mehr als 70 Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren beteiligten sich an dem Spektakel, das zahlreiche Schaulustige nach Gronau lockte. Und nicht nur das Publikum kam auf seine Kosten. „Es hat Riesenspaß gemacht“, strahlte Feuerwehrmädchen Ronja Bergmann über das nasse Gesicht. Die Zwölfjährige traf mit ihrer Gruppe aus Massenheim fast als erste am simulierten Brandort ein, nachdem um kurz nach 14 Uhr die Sirenen den Feuerwehralarm gegeben hatten. Gemeinsam mit ihrem Team schleppte sie Feuerwehrschlauch-Körbe auf die Straße und rollte Schläuche aus. Die siebenjährige Leona kuppelte die Schläuche zusammen.

Erwachsene helfen mit

Viele erfahrene Feuerwehrmänner und –frauen standen den Jugendlichen zur Seite, unterstützten, gaben Anweisungen, korrigierten Handgriffe. So auch die 21-jährige Jana Winkler. Sie ist seit ihrem sechsten Lebensjahr bei der Feuerwehr Gronau. Jana kümmerte sich um die Bambini-Feuerwehrkinder, die als verletzte Personen ebenfalls an der Übung teilnahmen. Die Jahresübung gibt dem Nachwuchs die Chance, Erlerntes zu praktizieren und vor allem die Jugendgruppen der anderen Stadtteile kennenzulernen.

Eine halbe Stunde lang qualmte es aus einer Scheune in der Bachwiesenstraße und die Jugendlichen spritzen mit einem halben Dutzend Schläuchen Wasser auf den simulierten Brandherd. Der Wind ließ das Wasser als Nieselregen auf sie niederprasseln, aber tapfer löschten die Jugendlichen weiter. Sie mühten sich mit den teilweise übergroßen Handschuhen ab, die Helme rutschten so manchem Feuerwehrkind immer wieder ins Gesicht, aber alle blieben hochkonzentriert bei der Sache.

Und so gab es das wohl größte Lob von Jugendwart Klaus Splittdorf: „Ihr habt eine sehr gute Wasserversorgung aufgebaut und wir hatten sehr schnell Wasser am Einsatzort.“ Nass, zufrieden und stolz stiegen die kleinen Feuerwehrleute in die großen Wagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare