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Karben

Die letzten Freiräume

Naturschützer kritisieren die Pläne für die Bebauung der Neuen Mitte.

Angesichts der Pläne für die Bebauung der Neuen Mitte haben die Karbener Naturschutzverbände BUND und NABU ihre Forderung nach einem Klimagutachten erneuert. Es sei „höchste Zeit für die Stadt Karben, nun wirklich das von uns immer geforderte weiträumige Klimagutachten erstellen zu lassen, bevor auch noch die restlichen Flächen zugeplant werden und der Neuen Mitte endgültig die Luft genommen wird“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Verbände.

20 Jahre dauere nun schon die Auseinandersetzung von BUND und NABU mit den Bauplänen der Stadtverwaltung, deren Grundlage ein Bauplan aus dem Jahre 2002 ist. 2012 wurden zwei Teilpläne offengelegt, die an der Luisenthaler Straße einen Kreisel sowie auf den Gebieten östlich und westlich einen großen Supermarkt, einen Gebäudekomplex und mehrere Reihenhäuserzeilen vorsehen. Gegen diese Neupläne haben die Naturschutzverbände Einspruch erhoben und Änderungen der Planung gefordert. Ihre Sorge ist, dass die ehemalige Niddaaue und eine Frischluftschneise, „die für die Bevölkerung besonders wichtig ist“, mehr und mehr versiegelt und durch Gebäude verriegelt werde.

Mit dem Bau der Nordumgehung und den Plänen der Firma Rapp’s, ihre Produktionshalle auf 20 Meter zu erhöhen, kämen weitere Vorhaben, die „ebenfalls einen erheblichen negativen Einfluss auf die Frischluftschneise“ in der Stadtmitte hätten, heißt es im Schreiben. „Nun geht es an die letzten Freiräume, die in der Neuen Mitte noch offen sind“. (myk.)

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