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Dieses Gebäude soll demnächst Platz machen für kleine Häuser. „Sprudelgärten“ soll das neue Wohngebiet heißen.
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Dieses Gebäude soll demnächst Platz machen für kleine Häuser. „Sprudelgärten“ soll das neue Wohngebiet heißen.

Bad Vilbel Hassia

Lagerplatz weicht Reihenhäusern

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Gegenüber dem Besucherzentrum der Mineralwasserfirm Hassia in Bad Vilbel entsteht ein neues Wohngebiet. Die Lage des Areals ist ideal: Der Bahnhof ist in wenigen Minuten zu erreichen und die Bundesstraße 3 liegt in unmittelbarer Nähe.

Gegenüber dem Besucherzentrum der Mineralwasserfirm Hassia in Bad Vilbel entsteht ein neues Wohngebiet. Die Lage des Areals ist ideal: Der Bahnhof ist in wenigen Minuten zu erreichen und die Bundesstraße 3 liegt in unmittelbarer Nähe.

Auf dem Gelände zwischen Gießener und Friedberger Straße soll demnächst ein neues Wohngebiet mit dem Namen „Sprudelgärten“ entstehen. Der Name passt. Schließlich liegt das Gelände gleich gegenüber dem Besucherzentrum der Mineralwasserfirma Hassia.

Hassia ist auch größtenteils Eigentümerin des rund zwei Hektar großen Geländes, auf dem bisher unter anderem eine Lagerhalle und eine Produktionshalle stehen. Außerdem befinden sich dort unzählige Paletten Leergut. Diesen Platz braucht das Unternehmen nun nicht mehr, seit das neue Hochregallager gebaut wurde. Ursprünglich gehörte das Gelände zu den Mineralwasserunternehmen Hessen-Quelle und Hermanns-Quelle, die Hassia übernommen hat.

Laut Günter Hinkel, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Hassia Gruppe, hat das Unternehmen bei der Stadt bereits einen Bebauungsplan für das Gelände eingereicht. Die geplante Wohnbebauung, so Hinkel weiter, werde sich „lückenlos an das bestehende Wohngebiet Heinrich-Heine-Straße anschließen“.

Platz für kleine Läden

Was sich Hassia im Einzelnen vorstellt, wissen die Stadtverordneten noch nicht. Sie haben am 9. Oktober aber einstimmig entschieden, dass für diesen Bereich ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. Demzufolge soll entlang der Friedberger Straße im Erdgeschoss für kleine Läden wie etwa Friseure, Bäcker oder Blumenläden Platz geschaffen werden. In den oberen Geschossen dieser Häuser könnten Büros und Praxisräume für Ärzte entstehen.

Im hinteren Bereiche sind laut der Parlamentsvorlage „kleine Reihenhausgruppen“ geplant, die über kleine Wohnwege erschlossen werden. Und in der Mitte sollen Freiflächen die Bewohner zum Verweilen und Kinder zum Spielen einladen.

Als Wohngebiet ist der Standort in der Tat interessant. Gleich in der Nähe gibt es verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, der Bahnhof ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen und auch die Bundesstraße 3 liegt in unmittelbarer Nähe.

Uwe Völkel vom Autohaus Bredler-Völkel an der Friedberger Straße klingt bisher noch nicht euphorisch, wenn man ihn nach diesen Plänen fragt. Das 1300 Quadratmeter große Gelände des Autohauses ist der einzige Bereich des gesamten Geländes, der nicht Hassia gehört. Doch was Uwe Völkel und seine Frau Beate Bredler-Völkel mit dem Gelände machen werden, wissen sie noch nicht. „Ich habe noch keine Meinung dazu“, sagte Völkel auf Anfrage der FR. Zwar habe Hassia ihn in die Pläne mit einbezogen. Ob das Ehepaar das Autohaus in der jetzigen Form dort weiterführen wird, dort bauen wird oder das Gelände verkaufen wird, ist noch offen.

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