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Eine Wahlkabine (Symbolfoto)
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Eine Wahlkabine (Symbolfoto)

Stichwahl in der Wetterau

"Der Kreis ist für viele fern"

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Landrat oder Landrätin? Der neue Chef der Kreisverwaltung wird in einer Stichwahl am 18. März bestimmt. Eine höhere Wahlbeteiligung darf man bezweifeln.

Nach der Landratswahl im Wetteraukreis hadern die Parteien mit der schwachen Wahlbeteiligung von 31,7 Prozent. Die Menschen hätten keinen spürbaren Bezug zum Geschehen auf Kreisebene, mutmaßen führende Kreispolitiker. „Der Kreis ist für viele fern“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler (CDU), der beim Urnengang am Sonntag die meisten Stimmen auf sich vereinte. Fast wortgleich äußerte sich am Wahlabend die Vorsitzende der SPD Wetterau, Lisa Gnadl.

Kreissozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (SPD), die Weckler in der Stichwahl am 18. März gegenübersteht, versuchte den 31,7 Prozent noch etwas Positives abzugewinnen. „Für eine Landratswahl ist das gar nicht so schlecht“, sagte die Kreisbeigeordnete. Je nachdem, welchen Maßstab man anlegt, hat Becker-Bösch Recht. Ende Januar betrug die Wahlbeteiligung bei der Landratswahl im Hochtaunuskreis 29,7 Prozent. Bei der Wahl vor vier Jahren gingen in der Wetterau gar nur 28,8 Prozent zu den Urnen.

Dass sich an der Stichwahl zwischen Becker-Bösch und Weckler mehr Menschen beteiligen werden, darf man bezweifeln. Denn dann wird nicht – wie am Sonntag – zur selben Zeit in fünf Kommunen der Bürgermeister neu gewählt. Nur dies sorgte schließlich vorgestern dafür, dass die Beteiligung nicht schon wieder weniger als 30 Prozent betrug. So gingen zum Beispiel in Ober-Mörlen, Ortenberg und Wölfersheim jeweils deutlich mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten wählen, weil sie auch über einen neuen Rathauschef zu entscheiden hatten.

Becker-Bösch hofft demgegenüber, dass die Stichwahl mehr Menschen in die Wahllokale ziehen wird. „Ich würde mir wünschen, dass die Beteiligung ein Stück nach oben geht.“ Ob es dazu kommt, wird von mehreren Faktoren abhängen. Gehen die Wähler der beiden unterlegenen Kandidaten, Thomas Zebunke (Grüne) und Daniel Libertus (FDP), wieder zur Wahl? Wie viele Menschen können CDU und SPD bis 18. März noch mobilisieren? Wie wird das Wetter?

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