Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wetterau

Kreis rechnet mit Anstieg der Schülerzahlen

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
    schließen

Die Schülerzahlen im Wetteraukreis steigen wieder. Flüchtlinge haben den Abwärtstrend gestoppt. Kleine Schulen sollen nach Ansicht von Kreisschuldezernent Helmut Betschel (Grüne) deshalb erhalten bleiben.

Nachdem in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Schüler im Wetteraukreis kontinuierlich gefallen ist, setzt sich dieser Trend nicht fort. Das teilte die Kreisverwaltung kürzlich mit. Laut der Mitteilung sorgen nicht zuletzt die schulpflichtigen Flüchtlingskinder für diese Entwicklung. „Wenn die Zahl der Flüchtlinge auf dem aktuellen Niveau bleibt, wird sich die Zahl der Schüler künftig wieder leicht erhöhen“, äußerte Kreisschuldezernent Helmut Betschel (Grüne).

Zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 besuchten rund 29 700 Schüler die allgemeinbildenden Schulen in der Wetterau. Hinzu kamen knapp 6 860 Schüler an den berufsbildenden Schulen.

Die Schulform mit den meisten Schülern ist die Grundschule mit rund 10 620 Kindern. Das sind 80 mehr als im Vorjahr, aber rund 2 800 weniger als vor zehn Jahren. Zurückgegangen ist auch die Zahl der Gymnasiasten auf gut 10 470. 11 170 waren es noch im Schuljahr 2005/2006. Die Zahl der Realschüler beträgt rund 4 110, die der Hauptschüler 1 290.

Massiv abgenommen hat zudem die Zahl der Förderschüler. Waren es 2005/2006 noch ungefähr 1180 Schüler, die diese Schulform wählten, sind es nunmehr 583. Dies liege auch daran, dass der Kreis vom Land als Modellregion Inklusion ausgewählt worden sei, heißt es in der Mitteilung. Dabei haben Eltern das Wahlrecht, ihre Kinder in Förderschulen oder in Regelschulen zu schicken.

Rückkehr zu G 9

Größte allgemeinbildende Schule im Kreis ist das Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel mit 1 330 Schülern. Im Schuljahr 2008/2009 wurde die Schule von 1590 Schülern besucht.

Bei den aktuellen Zahlen müsse man berücksichtigen, dass der Rückgang der Schülerzahlen an Gymnasien durch die Verkürzung der Schulzeit eingetreten sei. Mittlerweile seien aber alle Wetterauer Oberstufenschulen wieder zum Abitur nach 13 Schuljahren zurückgekehrt. „Dies bedeutet mittelfristig einen zusätzlichen Jahrgang und damit mehr Schüler“, teilte der Kreis mit.

14 Schulen in der Wetterau haben weniger als 100 Schüler. Kleinste Schule im Kreis ist die Grundschule in Nidda-Ulfa mit 34 Buben und Mädchen. Erster Kreisbeigeordneter Betschel äußerte: „Diese kleinen Schulen wollen wir erhalten, weil die Schule im Ort ein Stück Lebensqualität ist und ein wichtiger Beitrag gegen die Abwanderung aus den Dörfern darstellt.“

An den fünf Berufsschulen in der Wetterau lernen derzeit 6860 Schüler. Größte berufliche Schule ist die am Gradierwerk in Bad Nauheim mit 2180 Schülern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare