1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wetterau

Kreis bleibt vor der Tür

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Fluglärmkommission

Die Landesregierung hat dem Wetteraukreis einen Sitz in der Fluglärmkommission verweigert, teilt Landrat Joachim Arnold (SPD) mit. Damit sei die Chance vertan worden, die Interessen der lärmgeplagten Menschen in der südlichen Wetterau, in Bad Vilbel und Karben, aber auch in Limeshain und Büdingen im Ostkreis, wirksam zu vertreten, beklagt Arnold. Durch den Flughafenausbau und die damit einhergehenden Flugroutenänderungen würden die Wetterauer in einem „noch nie dagewesenen Maße“ belastet.

Der Kreis hatte im Februar einen Sitz in der Fluglärmkommission beantragt, nachdem den Städten Bad Vilbel und Karben Sitze verweigert worden waren. Arnold hatte an Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) appelliert, wenigstens den Wetteraukreis aufzunehmen, um die Interessen der fluglärmbetroffenen Bürger zu vertreten.

Dass dem Wetteraukreis nun ein Sitz verweigert werde, der das Land nichts koste, den Wetterauern aber eine Mitsprachemöglichkeit gegeben hätte, das sei „schon sehr bemerkenswert“, sagt Arnold. (ieb.)

Auch interessant

Kommentare