Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Überregional attraktiv: Die Burgfestspiele, hier „Singin‘ in the Rain“ aus dem Vorjahr.
+
Überregional attraktiv: Die Burgfestspiele, hier „Singin‘ in the Rain“ aus dem Vorjahr.

Bad Vilbel

Kooperation für Kultur

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
    schließen

Die Stadt Bad Vilbel und der Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main wollen künftig zusammenarbeiten. Die Kommune ist nach Hanau erst die zweite kreisangehörige Stadt, die eine Kooperation mit dem Kulturfonds abschließt.

Die Stadt Bad Vilbel und der gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain werden einen Kooperationsvertrag abschließen. Das gab Bürgermeister und Kulturdezernent Thomas Stöhr (CDU) jetzt bekannt. Die Kooperation sehe eine Laufzeit von zunächst drei Jahren vor. In dieser Zeit solle getestet werden, ob eine Mitgliedschaft beiderseitigen Nutzen bringt.

Der Kulturfonds fördert innerhalb des Rhein-Main-Gebietes Kunst und Kultur mit internationaler und nationaler Ausstrahlung. „Diese überregionale Ausstrahlung besitzt Bad Vilbel dank der Burgfestspiele, der Alten Mühle und auch der Stadtbibliothek“, meint Stöhr.

Die Kooperation kostet die Stadt Bad Vilbel jährlich zwei Euro pro Einwohner. Die Stadt muss also mit Ausgaben von rund 60 000 Euro rechnen. Außerdem sieht die Kooperation vor, dass die Stadt in den Gremien der gemeinnützigen Gesellschaft mitwirkt.

Im Gegenzug erhofft sie sich auch eine finanzielle Förderung. „Die sehr guten und konstruktiven Gespräche mit dem Fonds lassen uns zu der Überzeugung kommen, dass die jährlichen Fördergelder die Beitragszahlungen übersteigen werden“, meint Stöhr. In der aktuellen Förderrunde, von 2015 bis 2017, unterstützt der Fonds acht Projekte mit insgesamt fast 2,5 Millionen Euro. Auch erhoffe sich die Stadt, über den Kulturfonds die Burgfestspiele bekannter zu machen, sagte Stadtsprecher Yannick Schwander. Für den Kulturfonds seinerseits sei Bad Vilbel attraktiv, weil die Quellenstadt mit 108 000 Zuschauern die „bestbesuchten Festspiele in ganz Hessen beherbergt“, so Stöhr.

Bad Vilbel ist damit die zweite kreisangehörige Stadt, die eine Kooperation mit dem Kulturfonds abschließt. Zuvor tat dies die Stadt Hanau, die mit rund 88 000 Einwohnern deutlich größer ist. Der gemeinnützige Kulturfonds wurde eigenen Angaben zufolge im Dezember 2007 von den Gesellschaftern Land Hessen, Frankfurt, Darmstadt, Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis gegründet. Im Februar 2012 kam Wiesbaden als weiterer Gesellschafter hinzu. Im August 2012 schlossen die Stadt Hanau und der Kulturfonds ein Kooperationsabkommen, im Frühjahr 2013 trat Hanau dem Kulturfonds bei.

Dass Bad Vilbel die Chance auf eine Kooperation bekommen hat, schreibt der FDP-Politiker Jörg-Uwe Hahn sich auf die Fahnen.

„Gerne erinnere ich daran, dass vor knapp zwei Jahren die Freien Demokraten den Stein ins Wasser geworfen haben und durch die Veranstaltung mit der Vorsitzenden des Kuratoriums des Kulturfonds, der ehemaligen Wissenschaftsministerin Ruth Wagner (FDP) auch gute Verbindungen herstellen konnten“, teilte er mit.

Jetzt liege es am Kulturfonds, dieses neue Modell mit Leben zu erfüllen, so Hahn weiter. Hahn war von 2009 bis 2014 hessischer Minister und stellvertretender Ministerpräsident.

Bereits seit 2005 ist Bad Vilbel Gesellschafter der Kulturregion Frankfurt Rhein Main. Hierfür zahlt die Stadt gut 3000 Euro pro Jahr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare