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Landratswahl

Kontra: Keine Wahl ohne Auswahl

  • Claudia Isabel Rittel
    VonClaudia Isabel Rittel
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Zugegeben: Die Wahlbeteiligung von 28,8 Prozent ist ein Armutszeugnis. Doch deswegen sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und fordern, die

Zugegeben: Die Wahlbeteiligung von 28,8 Prozent ist ein Armutszeugnis. Doch deswegen sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und fordern, die Direktwahl abzuschaffen.

Vielmehr könnten die Parteien sie auch als Aufruf verstehen, in Zukunft wieder mehr Kandidaten ins Rennen zu schicken und einen kontroverseren Wahlkampf zu führen. Wahlen sind schließlich die Chance für politische Auseinandersetzung und Diskussionen. Erst wenn tatsächlich inhaltlich verschiedene Positionen zur Disposition stehen, entsteht eine wirkliche Wahl-Situation.

Doch worüber diskutieren, wenn sich drei Parteien auf einen Kandidaten einigen und eine vierte einen Mann aufstellt, der dem Amtsinhaber nichts entgegensetzt? Und zwei weitere Kandidaten keinen ernst zu nehmenden Wahlkampf machen? Natürlich ist es schön, wenn SPD, FDP und Grüne auf Kreisebene gut miteinander koalieren. Doch der Wähler hat eine Auswahl verdient. Warum sonst sollte er wählen?

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