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Nach dem Kauf des Woolworth-Gebäudes (rechts) will die Stadt den Eingangsbereich der Frankfurter Straße umgestalten.
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Nach dem Kauf des Woolworth-Gebäudes (rechts) will die Stadt den Eingangsbereich der Frankfurter Straße umgestalten.

Bad Vilbel

Koalition will „Chancen nutzen“

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Die schwarz-gelbe Koalition in Bad Vilbel unterzeichnet den Koalitionsvertrag. Danach soll die Innenstadt aufgewertet, das Kombibad gebaut und das Kurhaus saniert werden.

Die schwarz-gelbe Koalition in Bad Vilbel setzt auf Kontinuität. Der am vergangenen Montag unterzeichnete Koalitionsvertrag beschäftigt sich unter der Überschrift „Bad Vilbels Chancen nutzen“ mit 16 Themen. In den „Vorbemerkungen“ des Vertrags wird die Entwicklung der Stadt in den vergangenen fünf Jahren – also seitdem es in Bad Vilbel eine Bündnis aus Christdemokraten und Liberalen gibt – zunächst überschwänglich gelobt.

So heißt es, die Stadt habe sich seither „weiter großartig entwickelt, sei ein „begehrter Wohnort im Rhein-Main-Gebiet“, gehöre „zu den dynamischsten Städten in Hessen“ und habe sich inzwischen „zu einem eigenständigen und lebendigen Mittelzentrum mit unverwechselbarem Charakter und viel Charme entwickelt“.

Innenstadtentwicklung: In der Innenstadt will die Koalition die Sanierung der Frankfurter Straße und der Gehwege fortsetzen. Mit dem Kauf des Woolworth-Gebäudes seien erste Schritte unternommen worden, um auch den Eingangsbereich der Einkaufsstraße umzugestalten. Im Zentrum der Innenstadt soll ein kostenfreies Wlan-Netz installiert werden. Ferner wird über eine Bad Vilbel-App nachgedacht.

Kombibad: Vom geplanten Sport-, und Spaßbad am Schulzentrum versprechen sich CDU und FDP, dass die Stadt künftig nicht mehr für ein Defizit von jährlich 600 000 Euro für die beiden alten Bäder aufkommen muss.

Das Kurhaus soll zu einem modernen und barrierefreien Veranstaltungsort“ mit bis zu 800 Plätzen ausgebaut werden.

Bei der Kinderbetreuung streben CDU und FDP langfristig eine vollständige Gebührenbefreiung der Eltern mit Kindergartenkindern an. Die Kita-Satzung soll zum 1. Januar 2017 überarbeitet werden. Vorgesehen ist, dass der prozentuale Anteil der Eltern an den Kosten nicht steigen soll.

Projekte müssen auch finanzierbar sein

Jugendarbeit: Auf dem Heilsberg soll geprüft werden, das bisher geplante Jugendhaus auf dem „Christeneck“ in das geplante neue Bürgerhaus zu integrieren.

Wohnungen: Jungen Familien soll weiterhin vergünstigtes Bauland zur Verfügung gestellt werden. Zudem will die Stadt neue Sozialwohnungen bauen und Initiativen für Mehrgenerationenhäuser oder Häuser für Wohngemeinschaften unterstützen.

Verkehr: Die Koalition unterstützt den geplanten Bahnausbau zwischen Frankfurt und Bad Vilbel und der Niddertalbahn, den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 3 zwischen Dortelweil und Karben-Kloppenheim sowie den Lückenschluss zwischen Kloppenheim und Wöllstadt. In Massenheim soll ein weiterer Kreisverkehr entstehen.

Finanzen: CDU und FDP streben einen ausgeglichenen Haushalt an, wollen die Schulden der Stadt vollständig abbauen, die Straßenbeitragssatzung abschaffen und möglichst die Grund- und Gewerbesteuer senken. Alle im Koalitionsvertrag genannten Projekte stehen „unter einem grundsätzlichen Finanzierungsvorbehalt“.

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