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Repliken der 2400 Jahre alten Sandsteinstatue des Keltenfürsten, die auf dem Glauberg gefunden wurde.
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Repliken der 2400 Jahre alten Sandsteinstatue des Keltenfürsten, die auf dem Glauberg gefunden wurde.

Wetterau

Keltensitz in der Wetterau soll Unesco-Welterbe werden

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Das Land Hessen setzt den Glauberg auf die Vorschlagsliste für das Unesco-Welterbe. Für Hessen wäre es die siebte Welterbestätte.

Der frühkeltische Fürstensitz Glauberg soll Unesco-Welterbe werden. Das Land Hessen hat die Stätte im Wetteraukreis in das nationale Vorauswahlverfahren für die deutsche Vorschlagsliste für das Unesco-Welterbe eingebracht, die Anfang 2024 fortgeschrieben werden soll, teilte das Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestern in Wiesbaden mit.

„Die archäologische Stätte auf dem Glauberg zeigt auf besonders herausragende Art und Weise den engen Austausch der frühkeltischen Kultur in Europa untereinander und mit den mediterranen Kulturen“, sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) zur Nominierung. Auf dem Glauberg befindet sich neben der „Keltenwelt“, einem Museum, das auch Forschungsstätte ist, ein archäologischer Park mit einem rekonstruierten Grabhügel und meterhohen Wällen einer einst mächtigen Befestigungsanlage.

Hessen reicht den Nominierungsvorschlag gemeinsam mit Baden-Württemberg ein, das den frühkeltischen Fürstensitz Heuneburg in Herbertingen zur Unesco-Welterbe erklärt haben möchte. Die beiden Länder wollten mit der gemeinsamen Bewerbung die Bedeutung der beiden Stätten untermauern, sagte die baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Zudem werden sie ein gemeinsames Konzept für das anstehende Vorauswahlverfahren erarbeiten.

In Hessen gibt es bisher sechs Welterbestätten, darunter der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel, das Kloster Lorsch und die Grube Messel. Zurzeit läuft das Nominierungsverfahren für die Mathildenhöhe in Darmstadt; darüber wird das Welterbekomitee voraussichtlich in diesem Sommer entscheiden.

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