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Keine Gefahr mehr für Vögel

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Strommasten umrüsten

Die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (Ovag) investiert „einen Betrag in Millionenhöhe“, um ihre Strommasten sicher für Vögel zu machen, teilt das Unternehmen mit. Es gehe dabei um Großvögel wie Storch, Bussard und Milan, die durch ihre Flügelspannweite beide Isolatoren der Strommaste berühren und dadurch einen Stromschlag erhalten können. „Für einen kleinen Piepmatz besteht in der Regel keine Gefahr“, sagt Alfred Kraus, Leiter des Netzbetriebs des kommunalen Stromversorgers.

Zunächst werden die Masten in Vogelschutzgebieten umgerüstet. Es geht laut Kraus um 1735 Masten die gut 360 Kilometer Leitung tragen. Bis Jahresende sollen die Masten umgerüstet sein. Sie erhalten Isolatoren mit einer Länge von mindestens 60 Zentimetern. Sogenannte Büschelabweiser sollen die Vögel fern halten und Abdeckhauben werde an den Isolatoren angebracht, teilt das Unternehmen mit. (ieb.)

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