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Die Frühjahrsmesse Friedberg im vergangenen Jahr auf der Seewiese.
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Die Frühjahrsmesse Friedberg im vergangenen Jahr auf der Seewiese.

Wetterau Messe

„Kein Klein-Klein machen“

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Die Messe Wetterau will noch mehr als bisher die regionale Wirtschaft stärken. Messe-Leiter Andreas Schulz verrät im FR-Interview wie.

Ein neuer Name und ein neuer Messeleiter. Die einstige Frühjahrsmesse Friedberg heißt jetzt Messe Wetterau. Mit der Namensänderung verknüpft der neue Leiter Andreas Schulz auch ein anderes Konzept.

Herr Schulz, warum der neue Messename?

Für kleinere Gewerbevereine ist es schwierig, Gewerbeschauen oder Messen noch zu stemmen, das heißt genug Aussteller und Besucher zu bekommen. Die Strategie unseres Vereins ist ganz klar die regionale Stärkung der Wirtschaft. Deshalb hat der Gewerbeverein Friedberg seit 2003 auch den Zusatz „Region Friedberg“. Das wird auch angenommen. Wir haben zum Beispiel Mitglieds-Unternehmen aus Bad Nauheim, Rosbach, Karben, Wöllstadt bis nach Echzell. Wir können als Wetterau nicht so Klein-Klein machen.

In welchem Umkreis akquirieren Sie jetzt Aussteller und in welchem Umkreis haben Sie vorher akquiriert?

Der Umkreis ist ähnlich, aber wir haben stärker in der Region geworben. Im Augenblick haben wir gezielt Unternehmen aus Friedberg, Bad Nauheim, Ober Mörlen, Wölfersheim, Reichelsheim, Echzell, Friedrichsdorf und Rosbach angesprochen. Natürlich sind wir offen auch in Richtung Büdingen oder Bad Vilbel.

Warum haben Sie den Job angenommen?

Das ist eine gute Frage. Weil man mich gefragt hat. Weil es mich interessiert. Ich identifiziere mich mit dem Verein und der Region, bin aktiv in dem Gewerbeverein. Außerdem habe ich so viele interessante Kontakte in die Region zu Unternehmen.

Ist Messeleiter ein haupt- oder ehrenamtlicher Job?

Das ist ehrenamtlich, aber ich bekomme eine Aufwandsentschädigung.

Wie sieht Ihre Arbeit als Messeleiter aus?

Die Abstimmung mit der Stadt bezüglich des Standortes auf der Seewiese einschließlich diverser Genehmigungen, die Erstellung eines umfangreichen Sicherheitskonzepts für den Wetteraukreis dann vor allem auch die Zelte, was ein großer Kostenpunkt ist. Da müssen Angebote eingeholt werden und das Anschreiben für die Aussteller ist jetzt rausgegangen. Die Kostenkalkulation mit einem stringenten Controlling: Wir haben zum Beispiel die Kosten für die Aussteller im Vergleich zu 2013 halten können und der Eintritt für Besucher ist weiter frei.

Wie viele Anmeldungen haben Sie schon?

Mit Stand 7. Mai fünf Spontananmeldungen und eine telefonische Anmeldung.

Wie steht es mit dem Umsatz der Messe in den vergangenen Jahren bis heute?

Im Zeitraum 2004 bis 2007 war die Messe eine Investition, da wurden rote Zahlen geschrieben. Der geringen Überschüsse aus 2009, 2011 und 2013 haben aber dazu ausgereicht, um insgesamt die schwarze Null zu erreichen. Das wollen wir halten.

Schaut man sich die Zahl der Aussteller an, so fällt auf: In 2007 waren es wesentlich mehr als in 2013 – trotz größerer Ausstellerfläche im letzten Veranstaltungsjahr. Warum?

Im Jahr 2007 hat Frauen Arbeit Bildung ein extra Zelt mit einem großen Gemeinschaftsstand von etwa 40 Einzelunternehmerinnen aus der Region gehabt. Das war eine einmalige Aktion und erklärt an der Stelle den Anstieg der Ausstellerzahlen. In 2013 gab es zum ersten Mal die Automeile mit allen großen Autohäusern aus der Region. Das erklärt den Anstieg von gut 500 Quadratmetern bei der Ausstellerfläche.

Im Vergleich zu 2011 ist in 2013 die Zahl der Besucher zurückgegangen. Was waren die Gründe dafür?

In 2013 hatten wir mit sehr, sehr schlechtem Wetter zu kämpfen. Deshalb sind wir sehr stolz auf die etwa 12.000 Besucher, die trotzdem gekommen sind. Wir haben trotzdem sehr positive Ausstellerrückmeldungen bekommen.

Wie lautet ihr Ziel für die erste Messe Wetterau im kommenden Jahr?

Erreichen wollen wir 100 Plus bei den Ausstellern wie bisher auch, bei den Besuchern 10.000 Plus. Das haben wir auch in 2013 erreichen können.

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