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Karben

Kein Geld fürs Schloss

Die Koalition aus CDU, FWG und FDP setzt ihren Schwerpunkt bei der Kinderbetreuung - anderes muss angesichts des aktuellen Steuerschwunds zurückstehen.

Um die Betreuung für Kinder unter drei Jahre in Karben auszubauen, will die Koalition aus CDU, FWG und FDP im Karbener Stadtparlament bis zum Jahr 2013 rund 450.000 Euro investieren. Im Etat für dieses Jahr, der am kommenden Freitag im Stadtparlament verabschiedet werden soll, sollen es 150.000 Euro sein.

Die 450.000 Euro will die Koalition zu einem großen Teil aus Zuschüssen des Bundes finanzieren. Rund 90 Plätze für Kinder unter drei Jahre sollen damit im gesamten Stadtgebiet eingerichtet werden.

Streichen will die Koalition die 900.000 Euro, die der Magistrat in seinem Etatentwurf für die Sanierung des Degenfeldschen Schlosses in Groß-Karben vorgesehen hat. "Dieses Großprojekt können wir uns in diesen schwierigen Zeiten nicht leisten", sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mario Beck. Die Stadt brauche keine weiteren öffentlichen Räumlichkeiten. Zudem gebe es einen "Sanierungsstau" bei den Bürgerhäusern. Die Koalition erwägt eine Bürgerstiftung ins Leben zu rufen, die das Geld für die Schlosssanierung aufbringen soll.

Sparen will die Koalition auch bei den hauptamtlichen Stadträten. "Im Rahmen des Haushalts werden wir beschließen, neben der Position des zweiten Stadtrates auch die des ersten Stadtrates nicht wiederzubesetzen", kündigt Beck an. Die Amtszeit des Ersten Stadtrates Gerd Rippen (Grüne) endet im März, die des Stadtrats Jochen Schmitt (SPD) im Oktober. (ieb)

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