Schuldezernent Jan Weckler und Schulleiterin Hilke Bender vor dem Provisorium.
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Schuldezernent Jan Weckler und Schulleiterin Hilke Bender vor dem Provisorium.

Karben

Unterricht im Container

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Mehr Schüler erfordern eine Übergangslösung an der Pestalozzi-Schule. Im kommenden Jahr wird die Schule neu gebaut.

Weil in der Karbener Pestalozzi-Schule die Schülerzahlen stark steigen, hat der Wetteraukreis mit Containern als Übergangslösung vier weitere Klassenräume geschaffen, teilt der Schulträger mit.

Die Anlage sei in den Sommerferien ohne größere Zeitprobleme fristgerecht aufgestellt worden. „Im vergangenen Schuljahr wurden etwa 190 Kinder in zehn Klassen unterrichtet, für das Schuljahr 2017/18 rechneten Schule und Wetteraukreis mit drei zusätzlichen Klassen. Da musste schnell Raum her“, erläutert Schuldezernent Jan Weckler (CDU). Die Container, die auf dem Areal der benachbarten Kur-Schumacher-Schule stehen, seien zunächst für zwei Jahre angemietet.

„Natürlich ist es uns am liebsten, wenn die Container für die Schulen nicht zu lange stehen müssen“, sagt Weckler. „Bei den schnell wachsenden Baugebieten und dadurch steigenden Schülerzahlen ist die Errichtung eines neuen Gebäudes oder der Anbau der bestehenden Gebäude aber zumeist nicht zeitgleich umsetzbar. Daher die Container als Zwischenlösung“, so der Schuldezernent.

Für das kommende Jahr plant der Fachbereich Bildung und Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises einen Neubau an der Pestalozzischule mit vier neuen Klassenräumen, zwei Gruppenräumen für die Schülerinnen und Schüler sowie zwei Büros für Schulsozialarbeit und Lehrkräfte der regionalen Beratungs- und Förderzentren.

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