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Stadt sucht dringend Wohnraum

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Unter der Leitung von Erster Stadträtin Heike Liebel und der Flüchtlingskoordinatorin Gabriele Davis ist es der Stadt Karben bislang gelungen, Unterkünfte für über 100 ukrainische Geflüchtete bereitzustellen, wie Stadtsprecher Dominik Rinkart mitteilt.

Hierbei hätten die Bürgerinnen und Bürger in Karben entscheidend zum Gelingen beigetragen. Auch dank der Unterstützung durch die Flüchtlingshilfe - unter der Regie von Werner Giesler und zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern - sei die Integration und Betreuung relativ reibungslos gelungen.

Da sich die Zuweisungszahlen des Landes nun jedoch innerhalb kurzer Zeit verdoppelt hätten und sich Richtung dem Niveau der Jahre 2015/2016 bewegten, reichten die derzeitigen Unterbringungskapazitäten des Wetteraukreises sowie der Städte und Gemeinden nicht aus. Daher würden nun auch weitere private Angebote benötigt, um beispielsweise bereits anerkannte Geflüchtete, darunter auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, beim Auszug aus den Gemeinschaftsunterkünften zu unterstützen. „Dadurch können in den Gemeinschaftsunterkünften wieder Kapazitäten geschaffen werden“, sagt Erste Stadträtin Heike Liebel. Die Stadt Karben bittet deshalb darum, dass sich die Eigentümerinnen und Eigentümer von leer stehendem Wohnraum bei der Stadt Karben melden, wenn sie diesen an anerkannte Geflüchtete, also Asylberechtigte, vermieten möchten. Gesucht werden aber auch größere Objekte, wie gewerbliche Hallen oder größere Mehrfamilienhäuser, die zur Unterbringung einer größeren Anzahl von Flüchtlingen geeignet sind. Laut Bürgermeister Guido Rahn soll soweit irgendwie möglich verhindert werden, dass in Karben Sporthallen oder Bürgerhäuser geschlossen werden müssen, um diese zu Sammelunterkünften umzuwidmen.

Freier Wohnraum kann per E-Mail an ukrainehilfe@karben. de gemeldet werden. Die Stadt Karben dankt schon vorab allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung. red

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