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Masken-Zwischenfall bei Wahl

Karben Verweigerer muss warten / Trendergebnis erfreut CDU und FDP

Ob die Karbener CDU noch die absolute Mehrheit erreicht, soll frühestens heute Nachmittag feststehen. Das schätzt Wahlleiter Turgay Taskiran. Mehr als 60 Prozent, rund 7400 Wähler:innen, zogen nach seinen Angaben die Briefwahl vor. Mit der Folge, dass die Kosten sich fast verdoppelt haben: 15 000 Euro nur für das Porto. Hinzu kommt der Aufwand für das Hygienekonzept und die höhere Aufwandsentschädigung für die 174 Wahlhelfer:innen. „Insgesamt hat die Wahl annähernd 30 000 Euro gekostet“, sagt Bürgermeister Guido Rahn (CDU).

Laut Wahlleiter gab es bei der Wahl nur einen Zwischenfall: In einem Wahllokal sei ein Mann ohne Atemschutzmaske erschienen und habe sich geweigert, eine aufzusetzen. „Wir haben ihn dann warten lassen, bis alle anderen das Wahllokal verlassen hatten“, so Taskiran. Ihm die Wahl zu verweigern, wäre nicht gegangen, weil er dann die ganze Wahl hätte anfechten können.

Zur Wahl, zu der nur ein Trendergebnis bekannt ist, äußern sich die Parteien zurückhaltend. „Das Votum vom Sonntag ist nur bedingt mit jenem von vor fünf Jahren vergleichbar“, so der CDU-Vorsitzende und Fraktionschef Mario Beck: Damals fand gleichzeitig die Bürgermeisterwahl statt, es gab eine Liste weniger, und der bundesweite Trend für die Grünen war noch nicht so stark. Zudem wandele sich die Bevölkerung in Karben durch Zuzug. Zugleich sieht Beck Grund zur Freude: „Trotzdem haben wir wahrscheinlich das beste CDU-Ergebnis im Kreis und eines der besten in Hessen erreicht.“

Ganz anders die SPD-Vorsitzende Nora Zado und SPD-Fraktionschef Thomas Görlich: „Natürlich können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Keine andere Partei hat so viele Anträge in den letzten fünf Jahren eingereicht wie wir. Unsere Politik prägt Karben nach wie vor und wir werden trotz dieses Ergebnisses weiter unser Bestes geben.“

Oliver Feyl (FDP) zeigt sich recht zufrieden: „Wir konnten uns mit unserer sachorientierten, liberalen Politik in einem schwierigen Umfeld beweisen.“ Und auch die Freien Wähler scheint das Ergebnis positiv zu stimmen, „auch wenn wir unser internes Ziel von zehn Prozent wahrscheinlich nicht erreichen werden“, so ihr Vorsitzender Thorsten Schwellnuss. jwn

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