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Ein Zimmermann vor der Halle für Gartenbauer
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Ein Zimmermann vor der Halle für Gartenbauer

Karben Ausbildung

Lernen in der Gala-Halle

Auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes Südhessen in Karben wird Richtfest gefeiert. Spätestens im Oktober soll die neue Garten- und Landschaftsbauhalle fertig sein. Bis zu 40 Lehrlinge sollen dort voll unterrichtet werden.

Von Peter Hauff

Auf dem Gelände des Berufsbildungswerkes Südhessen in Karben wird Richtfest gefeiert. Spätestens im Oktober soll die neue Garten- und Landschaftsbauhalle fertig sein. Bis zu 40 Lehrlinge sollen dort voll unterrichtet werden.

Noch pfeift der Wind unter die Dachbalken. „Spätestes im Oktober“, sagt der technische Leiter des Berufsbildungswerkes Südhessen, Andreas Ziesing, könnten die erwarteten 30 bis 40 Lehrlinge im Garten- und Landschaftsbau (GaLa) aber voll unterrichtet werden. Selbst bei Regen oder Schnee könnten die Lehrkräfte dann zeigen, wie Pflaster verlegt oder wie Terrassen und Trockenmauern angelegt werden. „Es wird ein heller Lernort“, freute sich der Koordinator der Bauarbeiten gestern auf dem Richtfest für eine neue „GaLa-Halle“ am Heroldsrain.

780 Quadratmeter groß ist die Halle für Garten- und Landschaftsbau geworden. Auf der Ackerfläche neben den Gewächs-häusern der oberen Gärtnerei im Berufsbildungswerk Südhessen haben Baukräne, Maschinen und 15 bis 20 Arbeiter der Lukas Bau, Bad Vilbel, und der Firma Baumgart aus der Rhön „reibungslose“ Zusammenarbeit geleistet, hieß es. Die Baukosten werden am Ende wohl rund 1,4 Millionen Euro hoch sein. Damit die Kosten nicht ausufern, sei manche Arbeit jedoch unter Eigenregie gekommen. Schließlich verfüge die Schule selbst über ausgezeichnete Maschinenparks und eigene Hände, die notfalls lernend anpackten. Ausbilder Oliver Braun freut sich auf das nächste Schuljahr ab August. „In unserer neuen Halle legen wir Sandbeete für Übungsbaustellen an“, weiß der Gartenbauer. Auch bei der Dachbegrünung dürften Azubis bald Hand anlegen. „Wir müssen die Jugendlichen schließlich den ganzen Tag beschäftigen – auch im Winter, von 7.30 bis 16 Uhr“, so Oliver Braun. Viele Auszubildende sind lernbehindert. Hier werden sie eine Chance bekommen, sich später ins normale Arbeitsleben zu integrieren. Und auch für die Büros von Ausbildern und für Räume zum theoretischen Unterricht bietet die neue Halle Platz.

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