Karben

Karben: Petition gegen Gelbe Säcke

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Auf die Inititative einer Karbener Bürgerin hin erwägt der Abfallwirtschaftsbetrieb Wetterau, Gelbe Tonnen statt der Säcke des Dualen Systems einzusetzen.

Möglicherweise werden die ungeliebten Gelben Säcke in absehbarerer Zeit durch die Gelbe Tonne ersetzt, das teilt die Stadt Karben mit. Eine Bürgerin hatte hierzu auch eine Petition gestartet, die bis zu ihren Abschluss von 330 Personen unterzeichnet worden ist. Die Petitentin argumentiert, dass es unbefriedigend sei, Plastikmüll in Plastiksäcken zu sammeln, die zudem im vollen Zustand im Haus oder in der Wohnung schlecht gelagert werden können.

„Wir sehen das Problem mit den Gelben Säcken ähnlich“, antwortet Bürgermeister Guido Rahn (CDU) auf die Petition. Zudem laufe die Nachlieferung der Säcke nicht reibungslos. Laut Rahn stünden Verhandlungen mit Duales System an.

Ab Oktober soll darüber gesprochen werden, wie eine Umstellung auf die Gelbe Tonne erfolgen könne, sagt Jürgen Roth Betriebsleiter der Abfallwirtschaftsbetrieb Wetterau, der FR auf Anfrage. Bislang haben sich 24 Kommunen im Kreis der Forderung nach der Gelben Tonne angeschlossen. Es müsse Einigkeit bestehen, denn es wird kein Parallelsystem geben, sagt Roth. Allein Bad Vilbel ist wegen seines eigenen Entsorgungsbetriebs außen vor. Die Stadt konnte dieser Tage erneut den Vertrag mit den Duales System abschließen.

Roth spricht von schwierigen Verhandlungen. Duales Systeme sei nicht erpicht, einen Millionenbetrag zu investieren. Es gehe um die Anschaffung von knapp 100 000 Gefäßen. Auch wenn die Verhandlungsergebnis positiv enden sollen, wird es keine schnelle Umstellung geben. Der Vertrag für die Sackabholung endet erst 2021. 

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