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Cynthia Nebel, Vorsitzende der Künstlerinitiative.
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Cynthia Nebel, Vorsitzende der Künstlerinitiative.

Karben Kunsttage

Gemeinsam kreativ sein

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
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In der Karbener Künstlerinitiative haben sich Kunstschaffende zusammengetan, um gemeinsam mehr zu erreichen. Aus der Initiative heraus hat sich jetzt ein Verein gegründet.

Gemeinsam lässt sich mehr erreichen. Unter dieser Devise entstand vor gut einem Jahr die Karbener Künstlerinitiative. Vor wenigen Wochen hat sich aus der Initiative heraus ein Verein gegründet. Die Wartezeit erklärt die Vorsitzende Cynthia Nebel damit, dass nichts überstürzt werden sollte. Es habe sich gezeigt, dass sich der einst lockere Zusammenschluss von Hobby- und semiprofessionellen Künstlern alles andere als ein Strohfeuer darstelle.

Mittlerweile sind die Hobbykünstler in verschiedene Projekten involviert. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die 2. Karbener Kunsttage. Zudem werde mit der Stadt über die Nutzung von Räumen als Ateliers verhandelt.

„Der Gedanke zur Künstlerinitiative lautet, die Künstler in Karben aus ihrem Kämmerchen herauszuholen“, sagt Vorsitzende Cynthia Nebel. In der Stadt leben viele Menschen, die Malen, Zeichnen, Fotografieren oder die bildhauerisch tätig sind, aber eben dies nur für sich tun.

22 Mitglieder zählt der Verein. Überwiegend sind es Kunstschaffende und einige Förderer. Keiner der Eingeschriebenen bestreitet mit der Kunst seine Existenz weder mit dem Verkauf noch in der Wissensvermittlung. Die meisten Mitglieder haben ihr Können aus ihrem beruflichen Hintergrund und der langen Erfahrung entwickelt, sagt Nebel. Sie selbst etwa ist als Einrichtungsdesignerin und Gartenplanerin tätig.

Um der selbstgesteckten Aufgabe gerecht zu werden, sind Kreative jeder Gattung willkommen, betont Nebel. Auch bei der Kunstform setzt der Verein keine Vorgaben. Alles ist möglich – von abstrakt bis gegenständlich. Neulinge müssten sich für die Aufnahme im Verein nicht etwa mit einer Mappe bewerben. Die bisherigen Erfahrungen machen ein solches Verfahren zumindest derzeit nicht nötig, sagt Nebel. Im künftigen Gemeinschaftsatelier solle der Austausch beim Entstehungsprozess gefördert werden. Gerade Hobbykünstler fehle oft diese Möglichkeit. Außerdem soll es dann Kurse für Heranwachsende geben, bemerkt Nebel.

Zurzeit drehen sich die Gespräche bei den monatlichen Treffen jedoch vorrangig um drei Projekte: Konzept und Bespielung für von Wänden im Bürgerzentrum als Ausstellungsfläche, Beteiligung an der Ausschreibung Kreiselgestaltung und vor allem die Kulturtage, die vom 18. bis 20. Juli im Garten des Leonhardischen Schlosses in Groß-Karben geplant sind.

Kunsttage im Schlossgarten

Das Konzept sieht vor, die Arbeiten in das parkähnliche Gelände zu integrieren. Skulpturen in Beete und Bilder an Wäscheleinen, die zwischen Bäumen gespannt werden, nennt Nebel als zwei Beispiele. Einen thematischen Roten Faden will der Verein auf Wunsch seiner Mitgliedern nicht vorgeben. Gleichwohl geht der Vorstand davon aus, dass die Kunsttage Motivation für viele neue Werke seien werden.

Zur dreitägien Ausstellung soll es auch ein Programm aus Musik und Kleinkunst mit örtlichen Akteuren geben. Die Gespräche laufen noch. Nur in Einem wird der Verein keine Planungssicherheit erreichen, beim Wetter. „Wir hoffen auf tolle Sommertage“, sagt Cynthia Nebel. Vorsichtshalber will sie dennoch Zelte in Reserve organisieren.

www.karbener-kuenstler.de

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