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Energiekrise im Fokus

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Die Stadt will die Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, wie sich die Energiekrise vor Ort auswirkt. Deshalb lädt Stadtverordnetenvorsteher Kai Uwe Fischer für Dienstag, 29. November, um 19 Uhr, zu einer Bürgerversammlung ins Bürgerzentrum ein. Bürgermeister Guido Rahn informiert zum Thema „Energiekrise - Notfallplanung und die Konsequenzen für öffentliche Gebäude, Einrichtungen und Dienste.“

Die Stadt such schon seit Monaten nach Möglichkeiten, Energie einzusparen. Auf die Bürger wirken sich erste Maßnahmen bereits aus. So soll die Straßenbeleuchtung früher gedimmt werden, es gibt geringere Temperaturen im Hallenbad und zentrale Drucker in der Stadtverwaltung.

In einer Anfrage im Stadtparlament hatte die SPD-Fraktion indirekt gefordert, die Stadt solle sich zum Bürgerzentrum, zu Bürgerhäusern und weiteren öffentlichen Einrichtungen äußern.

Anfang Juli war die Wassertemperatur im Mehrzweckbecken von 29 auf 28 Grad abgesenkt worden, im Kinderbecken von 31 auf 30 Grad. Eine Schließung des Schwimmbades sei nicht vorgesehen. Zudem geht es um die Absenkung der Raumtemperatur in öffentlichen Gebäuden auf 19 Grad. Auch Geräte sollten nicht mehr im Standby-Modus gehalten werden. Als problematisch wertet die Stadt den Stromverbrauch für die Luftreinigungsgeräte. Aber es sei nicht vermittelbar, diese nicht einzusetzen, wenn bei hohen Corona-Fallzahlen die Gesundheit von Mitarbeitern und Kindern gefährdet sei. Nach und nach seien in den städtischen Einrichtungen alte Elektrogeräte gegen energiesparende Modelle ausgetauscht worden. Man prüfe derzeit, ob noch weitere alte Geräte vorhanden seien. Im Rathaus seien weitere Maßnahmen geplant, etwa die Schließung zwischen den Jahren - und die Umstellung auf einige wenige zentrale Drucker. pe

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