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Kalter Ort

Niddatal Führungen durch Atombunker

Tief hinab in die skurrilen Auswüchse des Kalten Krieges können Interessierte am kommenden Wochenende bei Ilbenstadt steigen. In der Erde, etwa 300 Meter außerhalb des Ortes, ist ein Bunker verborgen, von dem aus das Leben im Rhein-Main-Gebiet nach einem Atomkrieg organisiert werden sollte. Das Gemäuer sollte der Explosion einer Hiroshima-Bombe in wenigen hundert Metern Entfernung widerstehen.

Der Bunker war nicht als Schutzraum für die Wetterauer Bevölkerung gedacht. 84 Frankfurter Amtsträger des Zivil- und Katastrophenschutzes sollten hier unterkommen. Das dreigeschossige unterirdische Gebäude verfügt über eine Infrastruktur, mit deren Hilfe die Insassen 30 Tage überleben sollten.

Die Gemeinde Niddatal hat die Anlage 2001 erworben und zu einem Museum umfunktioniert. Am Samstag, 1. Oktober, werden um 10.30, 13 und 15 Uhr Führungen angeboten, am Sonntag, 2. Oktober, um 10.30 Uhr. Da die Temperatur im Bunker nur 8 bis 12 Grad beträgt, wird entsprechende Kleidung empfohlen. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro pro Person. (ieb.)

Anmeldung unter Telefon 0174/7865223 täglich von 20 bis 21 Uhr oder per Email an bunker.ilbenstadt@googlemail.com.

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