Karben

Jugend soll mitbestimmen

  • Andreas Groth
    vonAndreas Groth
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In Karben sollen Kinder und Jugendliche künftig mehr zu sagen haben. Die Stadtverwaltung arbeitet deshalb an Regeln für ein neues Gremium für junge Leute.

Die Stadt Karben will Kindern und Jugendlichen mehr Mitsprache in der Kommunalpolitik einräumen. Dafür soll ein Gremium geschaffen werden, in dem sich Schüler von der fünften Klasse an engagieren können. Einstimmig beauftragten die Stadtverordneten die Verwaltung unlängst, bis Ende September einen Satzungsentwurf vorzulegen. An der Erarbeitung des Entwurfs sollen sich die Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendbeteiligung Hessen, ein Zusammenschluss von Kommunen, Vereinen und Verbänden, und die Schülervertretung der Kurt-Schumacher-Schule in Karben beteiligen.

In welcher Form die Kinder und Jugendlichen beteiligt werden, ist noch unklar. Die SPD-Fraktion, auf die die Initiative zurückgeht, hatte ein Jugendparlament vorgeschlagen, dem junge Menschen aus allen Stadtteilen angehören. Zwar gibt es in Karben seit 1999 schon ein Kinder- und Jugendforum. Dem Gremium gehören aber nur Schüler der dritten und vierten Klassen aus Kärber Grundschulen an. Die Sozialdemokraten hatten deshalb von einem „gravierenden Mangel an Angeboten zur politischen Partizipation für Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren“ gesprochen. 

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