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Neben einer Schminkecke gab es beim Jubiläumsfest auch eine Märchenstunde und Minigolf.
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Neben einer Schminkecke gab es beim Jubiläumsfest auch eine Märchenstunde und Minigolf.

Bad Vilbel

Jubiläum im Garten

  • Andreas Groth
    VonAndreas Groth
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Erzieherinnen, Eltern und Kinder feiern 20 Jahre Kita „Arche Noah“.

Wer vor dem Eingang der Kita Arche Noah in der Bergstraße steht, sieht nicht, welches grüne Paradies sich hinter dem zweistöckigen Gebäude verbirgt. Am Hang gelegen, zieht sich der große Garten hinunter bis zur Christuskirche. Zwischen großen alten Bäumen können die Kinder spielen, toben und verschiedene Spielgeräte nutzen. „Wir sind mitten in der Stadt und haben so einen Schatz“, sagt Ruth Homann, die die evangelische Kita seit 2001 leitet.

Am Samstagnachmittag nahmen ausnahmsweise mal nicht nur die Kinder diesen Schatz in Beschlag. Auch viele Eltern waren gekommen, um gemeinsam mit den Mitarbeitern der Kita das Fest zum 20-jährigen Jubiläum zu feiern. Spiele, Schminkecke, Märchenstunde – den Kindern fehlte es an nichts. Der Förderverein hatte einen Clown engagiert. Und das Wetter spielte trotz einiger dunkler Wolken auch mit.

Seit die Kindertagesstätte im März 1995 eröffnete und an die Stelle des zu eng gewordenen Altbaus trat, hat sich viel verändert. Von den insgesamt 101 Kindern haben heute 98 einen Ganztagsplatz. Das bedeutet, sie bleiben bis nach 14 Uhr in der Kita und essen dort zu Mittag. Seit sechs Jahren schließt die Arche Noah von Montag bis Freitag erst um 17.30 Uhr. „Fast alle Kinder essen in der Kita“, sagt Leiterin Homann. Ein Umstand, der dazu führte, dass die Küche im vergangenen Jahr vergrößert werden musste.

Mittlerweile bereiten zwei Hauswirtschafterinnen und zwei Küchenhilfen das Mittagessen jeden Tag frisch zu. Wer danach immer noch Appetit hat, darf sich auf den kleinen Snack freuen, den es täglich zur „Teatime“ gibt. Den Kindern schmecke es so gut, dass die Kita zum Jubiläum ein Kochbuch mit Rezepten aus der eigenen Küche herausgegeben hat, berichtet Homann.

Die Herausforderungen wie Ganztagsbetreuung und U3-Ausbau meistern in der Arche Noah insgesamt 17 Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen. Bei der Eröffnung vor 20 Jahren waren es sieben weniger. Teilweise wird im Schichtbetrieb gearbeitet. In der „Kleine-Freunde-Gruppe“ kümmert sich außer zwei Erzieherinnen eine Diplom-Pädagogin um die Kinder. Von diesen haben fünf eine Behinderung. Die Kita versteht sich als integrative Einrichtung. Bei der Erprobung des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans war sie eine der Modelleinrichtungen. „Unsere pädagogische Arbeit ist in einem kontinuierlichen und lebendigen Prozess begriffen“, sagt Homann.

Die Anforderungen an die Erzieherinnen seien in den vergangenen 20 Jahren erheblich gestiegen. Mit dem Kinderförderungsgesetz (Kifög) des Landes, das seit Anfang 2014 in Kraft ist, komme noch „ein erheblicher Verwaltungsaufwand“ hinzu, und die Rahmenbedingungen drohten sich zu verschlechtern. „Das Kifög“, so Homann, „hat uns einiges durcheinander gewirbelt.“

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