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Wetterau

Jobs bei Bosch in Gefahr

Die Bosch Thermotechnik in Hirzenhain soll bis Sommer 2011 ins rund 55 Kilometer entfernte Lollar verlegt werden. Landrat Arnold sieht darin einen "herben Schicksalsschlag für die Region".

Die Bosch Thermotechnik in Hirzenhain soll bis Sommer 2011 ins rund 55 Kilometer entfernte Lollar verlegt werden, wo Bosch ein Werk mit rund 1000 Beschäftigten besitzt. Dies bestätigte Betriebsratsvorsitzender Joachim Wagner. Die Belegschaft des ehemaligen Buderus-Betriebs sei informiert worden. Mit dem Wegzug würden 57 Arbeitsplätze im Ort verlorengehen.

Landrat Joachim Arnold (SPD) und Bürgermeister Freddy Kammer (SPD) bezeichnen in einer gemeinsamen Presseerklärung die Verlagerung als "einen herben Schicksalsschlag für die Region". Dies bedeute, dass über die Stellen bei der Bosch Thermotechnik hinaus Arbeitsplätze in Hirzenhain zur Disposition stünden.

Arnold und Kammer fordern die Stuttgarter Unternehmenszentrale auf, "die Daten und Fakten noch einmal neu zu bewerten". Bei allen Kostenüberlegungen dürfe die hohe Motivation der Mitarbeiter nicht vergessen werden, die das beste Potenzial zur Betriebsoptimierung darstellten. Beide Politiker fordern den Bosch-Vorstand zum Dialog auf.

Betriebsratschef Wagner sagte, dass eine Verdoppelung der Produktionsmenge in Hirzenhain problemlos möglich sei, wenn zusätzliche Leute eingestellt würden. Die Beschäftigten hätten sich zudem bereit erklärt, die Herstellung von Heizeinsätzen für Kachelöfen und Kunstguss etwa für Schmuck von einer auf drei Schichten auszuweiten. Betriebsrat und IG Metall wollen der Konzernzentrale nun ein Konzept zum Standorterhalt vorlegen. (sun)

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