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Schnell, effizient und ohne Hilfsmittel - der Trendsport Parkour.
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Schnell, effizient und ohne Hilfsmittel - der Trendsport Parkour.

Parkour in Vilbel

Hetzen über Hindernisse

Die Trendsport Parkour hat sich inzwischen auch in Bad Vilbel etabliert - dank der Unterstützung des Freizeitzentrums Efzet. Von Monica Bielesch

Von Monica Bielesch

Die Parkour-Szene in Bad Vilbel hat sich etabliert - und das auch Dank der Unterstützung des Freizeitzentrums Efzet. Die Trendsportart, bei der es darum geht, alle Hindernisse auf einer bestimmten Strecke möglichst schnell aus eigener Kraft zu überwinden, hat vor allem in den Großstädten wie Berlin oder Frankfurt viele Anhänger. Und eben auch in der Quellenstadt.

Bei einem Workshop für Fortgeschrittene am Wochenende kamen rund 20 Jugendliche in die Turnhalle an der Saalburgstraße. Die Leiter Felix Brähler und Jan Netopiel hatten zum "Parkour Jam" eingeladen, und die Jungen zwischen 14 und 20 Jahren nutzten die Halle, um vor allem gewagte Sprünge zu üben.

"Wir haben vom Hessischen Sportbund diese riesige Matte ausgeliehen, das ist natürlich etwas Besonderes", freute sich Frank Mees, Efzet-Mitarbeiter und Mit-Organisator. Über die halbe Hallenlänge geht diese aufblasbare Matte, sie funktioniert wie ein Trampolin. Mit Anlauf vollbrachten auf ihr die sogenannten Traceure normale Überschläge bis hin zu waghalsigen Salti, Dreh- und Schraubsprüngen.

Mit von der Partie war der 14-jährige Vilbeler Felix Wagner. "Ich trainiere normalerweise in der Halle auf dem Heilsberg", erzählt er in einer Verschnaufpause. Seit über einem Jahr trainiert er Parkour: "Ich fand es cool und wollte es auch ausprobieren." Seitdem zählt er zu einer festen Gruppe von rund 25 Jugendlichen in Vilbel, die sich regelmäßig treffen, um Hindernisse wie Zäune, Gelände oder Mauern zu überwinden.

"Es ist ein Trend, dass die Jugendlichen sich in ihrer Freizeit bewegen wollen", berichtet Sozialarbeiter Mees. "Die Kids fordern auch Hallenzeiten für ihre Trendsportarten ein, und es ist unsere Aufgabe vom Efzet-Team, sie darin zu unterstützen." Das Efzet-Team bemühe sich, vor allem sichere Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Momentan stünden außerdem BMX-Radfahren und Dirt-Bike-fahren hoch im Kurs. Die Parkour-Gruppe um Felix und Jan hat im Georg-Muth-Haus Trainingszeiten erhalten.

Aber wer hier schrittweise Anleitung erwartet, ist fehl am Platz. Denn eine Parkour-Philosophie lautet: "Geht raus und probiert es selbst aus", so der 19-jährige Felix, der gerade sein Abitur gemacht hat. "Jeder trainiert individuell und kreativ für sich." Viele Bewegungen, Sprünge, Tricks werden natürlich auch abgeschaut - hier lernt jeder von jedem.

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