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Güterwaggon steht in Flammen

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Von: Sabrina Dämon

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Als die Einsatzkräfte am Butzbacher Bahnhof eintreffen, steht der Waggon eines Güterzugs in Flammen. feuerwehr © Red

Am Freitagabend hat am Butzbacher Bahnhof ein Güterwaggon gebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.

Die Minustemperaturen haben den Einsatz für die Feuerwehrleute aus Butzbach und aus dem Umkreis erschwert. Nachdem der Brand gelöscht war, kümmerte sich das Technische Hilfswerk (THW) Friedberg um die Aufräumarbeiten. Wie es im Bericht der Butzbacher Feuerwehr heißt, ging der Alarm am Freitagabend um 22.14 Uhr ein. Ein am Bahnhof stehender Güterwaggon brannte komplett. Die Bahnstrecke Friedberg-Gießen wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung gesperrt. Die Oberleitung wurde abgeschaltet und durch die Feuerwehr notfallgeerdet. In dem Waggon waren Papiertüten auf Paletten geladen, er musste unter Atemschutz entladen werden.

Im Laufe des Einsatzes, zu dem zunächst die Feuerwehren Butzbach, Hoch-Weisel und Kirch-Göns sowie Glauburg alarmiert worden waren, wurden die Feuerwehren aus Griedel und Münster hinzugerufen, um im Wortsinn vereisten Kameraden aus dem Atemschutzeinsatz abzulösen. Nach rund zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Das THW kümmerte sich um die Aufräumarbeiten. Die Einsatzkräfte entluden die Reste der Kartons, Tüten und Paletten auf bereitgestellte Waggons, um das Brandgut abtransportieren zu können. Dabei unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nieder-Weisel, indem sie immer wieder auflodernde Brandnester ablöschten. Wie es im Bericht des THW heißt, wurden mehrere Tonnen Material in Handarbeit aus dem Gleisbett umgeladen. Wegen der Minusgrade machte das Löschwasser Teile des Gleisbetts und der Laufwege zu gefährlichen Rutschbahnen; mit Streusalz konnten sich die Einsatzkräfte jedoch schnell behelfen und das Arbeiten sicherer machen.

Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte den Einsatzort verlassen, die nicht betroffenen Gleise wurden wieder freigegeben.

Vor Ort waren 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Sebastian Luft, ein Rettungswagen, zwei Streifen der Bundespolizei, eine Streife der Landespolizei, der Bahn-Notfallmanager, das THW sowie der Bauhof.. red/sda

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