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Bad Vilbel

Günstiger Wohnraum

  • Andreas Groth
    vonAndreas Groth
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Um Wohnungen für Geringverdiener zu schaffen, setzt die Stadt auf das Land. Sie hofft auf Geld aus einem Förderprogramm für sozialen Wohnraum.

Die Stadt Bad Vilbel will 31 weitere Wohnungen als Sozialwohnungen vermieten. Dabei handelt es sich laut Stadtsprecher Yannick Schwander um drei bestehende Wohnungen, die leer stehen und bisher keiner Mietpreisbindung unterlagen, sowie einen Neubau mit 28 Wohneinheiten. Frankfurts Nachbarstadt hofft, dafür Fördermittel aus dem Wohnraum-Förderprogramm zu erhalten, das Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) im Mai vorgestellt hat.

Demnach stellt das Land 2017 vier Millionen Euro zur Verfügung, um Wohnungen, die aus der Preisbindung fallen, weiterhin als Sozialwohnungen vermieten zu können oder Wohnungen erstmals als solche anzubieten. Bis 2020 will das Land jedes Jahr ähnliche Beträge bereitstellen. Mit 1,50 Euro fördert es jeden Quadratmeter Wohnfläche, wenn noch keine Preisbindung bestand. Der Satz für Wohnungen, deren Bindung verlängert werden soll, beträgt 80 Cent.

Den Erwerb der Belegungsrechte habe die Stadt am 23. Juni beim Kreis beantragt, sagte der Sprecher. Der Kreis reicht den Antrag an das Land weiter.

Wie der Sprecher weiter mitteilte, prüft auch die Genossenschaft für Bauen und Wohnen (GBW) in Bad Vilbel, ob sie einen Antrag stellt. Die Grünen im Stadtparlament hatten das vor kurzem gefordert. Sämtliche Stadtverordnete hatten sich der Forderung angeschlossen. Bei der GBW fallen nach heutigem Stand 34 Wohnungen Ende des Jahres aus der Preisbindung, weitere 66 folgen Ende 2018. Durch die Förderung entstünden zwar nicht mehr Wohnungen, aber die bestehenden wären für mindestens zehn Jahre als sozialer Wohnraum gesichert, äußern die Grünen. Für die 25 geplanten Wohnungen im Stadtteil Dortelweil, die der Immobilienbetrieb der Stadt für weniger als acht Euro pro Quadratmeter vermieten will, will die Stadt indes keine öffentliche Förderung in Anspruch nehmen.

In Bad Vilbel gibt es 377 Sozialwohnungen, davon gehören 258 Wohnungen der GBW. Bei der Stadt haben sich 267 Personen registriert, die darauf warten, dass eine Sozialwohnung frei wird.

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