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Segmüller will in Bad Vilbel ein neues riesiges Möbelhaus bauen. Laut Stadtverwaltung sollen im Gewerbegebiet Quellenpark 45.000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen.
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Segmüller will in Bad Vilbel ein neues riesiges Möbelhaus bauen. Laut Stadtverwaltung sollen im Gewerbegebiet Quellenpark 45.000 Quadratmeter Verkaufsfläche entstehen.

Ansiedlung in Vilbel

Grüne gegen Segmüller

Absurde Regionalplanung - das werfen die Grünen den anderen Parteien bei der geplanten Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller im Bad Vilbeler "Quellenpark" vor".

Die Grünen haben bei der Sitzung der Verbandskammer des Planungsverbands Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main aus einer Grundsatzentscheidung heraus gegen den Aufstellungsbeschluss in Sachen Segmüller gestimmt. Dies berichtete der Grünen-Vorsitzende und Niederdorfeldener Bürgermeister Matthias Zach auf FR-Anfrage.

Eine Umwidmung des Vilbeler Gewerbegebiets „Im Schleid“ in ein Sondergebiet „Großflächiger Einzelhandel“ zur Ansiedlung des Möbelhauses – und damit eine Änderung des Flächennutzungsplans – führe „die Zielsetzung der Regionalplanung ad absurdum“, sagte Zach. Im erarbeiteten Flächennutzungsplan habe der Verband eben diesen Umwidmungen „den Riegel vorschieben“ wollen. „Wenn die Lex Bad Vilbel Schule macht, ist das der Anfang vom Ende des Einzelhandelkonzepts des Planungsverbands“, so Zach. So werde der Verband zur „Sammelwunschkiste der einzelnen Kommunen“.

Bei der Abstimmung der Verbandskammer hatten CDU/FWG und SPD für die Einleitung des Verfahrens zur Ansiedlung Segmüllers gestimmt, die Grünen dagegen. Von der FDP hatten sich vier Abgeordnete dafür, zwei dagegen ausgesprochen, darunter Dieter Rosentreter, Erster Stadtrat in Oberursel. „Wir haben schon genügend große Möbelhäuser in der Region“, begründete er seine Meinung. Ein weiteres in Bad Vilbel werde sich auf die kleinen Geschäfte auswirken, auch in Oberursel, so Rosentreter. ( till)

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