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Jugendfilmgruppe der Christuskirchengemeinde
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Jugendfilmgruppe der Christuskirchengemeinde

Christuskirchengemeinde

Gottesdienst mit Seifenoper

Die Filmgruppe der Bad Vilbeler Christuskirchengemeinde dreht eine satirische Serie über sich selbst und das Filmemachen. Zu sehen sind die Folgen im Jugendgottesdienst - und auf Youtube.

Von Stefanie Sperling

Die Filmgruppe der Bad Vilbeler Christuskirchengemeinde dreht eine satirische Serie über sich selbst und das Filmemachen. Zu sehen sind die Folgen im Jugendgottesdienst - und auf Youtube.

Der Name ist Programm: „Soap“ nennen sich die Schauspieler und Drehbuchautoren. Die zwölf jungen Mitglieder der Filmgruppe der Evangelischen Christuskirchengemeinde Bad Vilbel drehen derzeit eine satirische Serie über sich selbst und das Filmemachen. „Die Charaktere sind überzogen dargestellt, ebenso die Handlung“, berichtet der 19-jährige Alexander Conrads über das Konzept. Jede Folge soll einen eigenen thematischen Schwerpunkt setzen.

Mit einem Augenzwinkern ist der Titel der ersten Seifenoper-Folge zu verstehen: „April, April, dir glaub ich gar nix.“ Der Jugendgottesdienst „Crossroad“, der alle zwei Monate freitags ab 19 Uhr veranstaltet wird, zeigt jede zweite der Doku-Soap-Folgen. Im April war Auftakt der Jugendgottesdienst-Reihe „Crossroad“ – zu Deutsch „Wegkreuzung“.

Die Hobby-Filmemacher im Alter zwischen 16 und 25 Jahren treffen sich jeden Mittwoch im Jugendraum der Christuskirchengemeinde in Bad Vilbel und lassen die Köpfe für die nächsten Szenen und Dialoge qualmen. Sie filmen professionell mit Beleuchtungs- und Kameraausrüstung und zurren die Vorbereitungen für das nächste „Take“ fest. „In das Werk, das zunächst aus einer ersten Staffel mit zehn Folgen bestehen soll, fließen die Ideen aller ein“, erklärt Abiturient Conrads, der die Szenen schneidet und die zusammengetragenen Dialogskizzen zum Drehbuch umsetzt.

„Jacob betritt das Badezimmer“, so lautet eine der Regieanweisungen für das an diesem Mittwochabend zu gestaltende „Opern-Stück“. „Jacob (flüsternd)“, heißt es weiter: „Es geht mir gut. Es geht mir gut …“ Was folgt, können Internetbesucher auf Youtube und Facebook verfolgen. Dort sind alle Folgen künftig als Videos zu sehen.

„Und natürlich im Gottesdienst“, ergänzt die 19-jährige Mirja Hirvonen, die bereits seit 2006 der Truppe angehört. Die Filmgruppe hat wesentlich dazu beigetragen, das Thema Jugendgottesdienst in der Gemeinde zu reaktivieren. „Begonnen hat alles vor ganz langer Zeit“, erzählt das Urgestein der jungen Filmemacher, der 25-jährige Christoph Hoerschelmann.

Bereits 2001 habe es einen Jugendgottesdienst gegeben, damals „Heartburn“. Bis 2006 seien zahlreiche Kurzfilme für die jugendlichen Kirchgänger entstanden. „Zum Beispiel haben wir einmal eine Dokumentation über das Konfirmanden-Seminar gedreht“, erinnert sich Hoerschelmann. 2007 gewann die damalige Gruppe sogar einen Filmwettbewerb auf dem Kirchentag. „Und sicherlich sind wir auch in diesem Jahr wieder beim „Heaven’s Camp“ in Bad Vilbel vertreten“, verspricht Hirvonen. Doch nun wollen die jungen Leute erst einmal den Rohschnitt ihrer zweiten Soap-Folge begutachten. Nach letztem Feinschliff ist sie online zu sehen.

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