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Kommentar zur Erddeponie

Glück gehabt

  • Tina Full-Euler
    VonTina Full-Euler
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Untersuchungen haben gezeigt: Von der Gronauer Erddeponie geht kein Umweltrisiko aus. Das hätte auch ganz anders ausgehen können.

Auch im Rathaus dürfte die Erleichterung groß gewesen sein, als die gute Nachricht kam. Untersuchungen haben gezeigt: Von der Gronauer Erddeponie geht kein Umweltrisiko aus. Das hätte auch ganz anders ausgehen können.

Schließlich ist noch immer nicht klar, wer entschieden hat, dort acht Jahre lang am Gesetz vorbei 133000 Kubikmeter Erde zu viel abzuladen. Unklar bleibt auch, aus welchen Bauprojekten das Material genau stammt. Dass es sich dabei – wie so oft behauptet – nicht nur um Mutterboden handelte – hat die Analyse ebenfalls gezeigt.

Umso peinlicher ist es, wenn der CDU-Vorsitzende Tobias Utter diese schwerwiegende und langwierige Geschichte um die Erddeponie als „Wahlkampf-Seifenblase“ abtut, die nun geplatzt sei. Mit der Erddeponie haben sich Staatsanwaltschaft und Akteneinsichtsausschüsse beschäftigt. Unter anderen musste Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) eine Geldauflage zahlen. Zu argumentieren, die Boden-Analysen hätten Millionen für eine Erdabtragung eingespart, ist zu kurz gedacht.

Wenn das Erdreich kontaminiert gewesen wäre, wäre es richtig teuer geworden. Glück gehabt.

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