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Geld für den Tunnel

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Voraussichtlich ab Ende 2012 können die Züge am Vilbeler Nordbahnhof fast stufenfrei erreicht werden. Das Land beteiligt sich mit fünf Millionen Euro.

Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) übergab dieser Tage den Bescheid für den Landesanteil am Bau einer neuen Unterführung an die Stadt. Bereits im Februar hatte Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) mit Vertretern der Deutschen Bahn einen aus heutiger Sicht verfrühten ersten Spatenstich zum Tunnelbau vorgenommen. Das Projekt wurde dann allerdings erneut ausgeschrieben, um eine straffere Kalkulation zu erhalten. In diesen Tagen soll das Verfahren enden. Die Baukosten für den Tunnel teilen sich Land und Stadt. Die Bahn bezahlt rund eine Million Euro für den barrierefreien Zugang zu den Gleisen per Aufzug. Das Land zahlt fünf Millionen. Die Gesamtkosten betragen laut Hahn knapp 8,2 Millionen Euro.

Der neue unterirdische Zugang wird westlich vom alten Tunnel liegen, der nur über das ehemalige Bahnhofsgebäude zu erreichen ist. Lange Rampen statt steile Treppen führen künftig in den Untergrund. Die Dimension des 58 Meter langen Durchgangs mit sechs Metern Breite und drei Metern Höhe soll keine Gefühle der Enge mehr erzeugen. Mindestens bis 2015 – bis zum viergleisigen Ausbau – bleibt den Bahnnutzern jedoch noch eine Stufe, die in den Zug. ( sun)

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