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Geld für Vitalzentrum

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Gute Nachrichten für Bad Salzhausen: Die Stadt Nidda erhält eine Finanzspritze über 2,25 Millionen Euro für das Vital- und Gesundheitszentrum, das am Standort der Therme entstehen soll. Am Dienstag wird Ministerin Lucia Puttrich den Förderbescheid überreichen. „Wir freuen uns riesig“, sagt Rathauschef Thorsten Eberhard.

Das Geld wird aus dem Bund-Länder-Programm Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten geschöpft. Mitte August, einen Tag vor dem Abgabeschluss, schickte die Stadt den Antrag nach Wiesbaden. Die Vorgeschichte war ungewöhnlich: Eine Mitarbeiterin des Ministeriums hatte damals über die Schließung der Therme in den Medien gehört und den Ortsbeirat auf diese Möglichkeit hingewiesen. Der informierte die Stadt und drängte auf einen Versuch.

Die Hürde: Thermen zählen in der Regel nicht zu den zu fördernden Sportstätten. Eine vorherige Anfrage der Stadt Nidda wurde verneint. Technische Anlagen, also Heizungen, könnten auch gefördert werden, informierte das Ministerium damals auf Anfrage. Die hohen Energiekosten der Therme waren der ausschlaggebende Grund, dass die Stadt die Therme schloss. myl

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