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Karben Umweltverbände

„Frischluftschneise untersuchen“

Umweltverbände sind gegen kleinteilige Gutachten zur Neuen Mitte.

Die Karbener Umweltverbände Nabu und BUND fordern ein weiträumiges Klimagutachten, bevor nördlich der Bahnhofstraße die sogenannte Neue Mitte entsteht. Sie sehen die Frischluftschneise der Stadt bedroht.

Diese sei in den vergangenen 20 Jahren durch Bauwerke schon erheblich eingeschränkt worden: durch die Erweiterung des Industriegebietes, das Citycenter und das Einkaufszentrum am Bahnhof Groß-Karben. Durch den Bau der Nordumgehung und eine größere und höhere Produktionshalle der Firma Rapp’s werde der „dringend notwendige Luftaustausch am Boden“ weiter eingeschränkt, heißt es in einer Pressemitteilung der Umweltverbände.

Bürgermeister Guido Rahn (CDU) zeigt sich „enttäuscht von der Vorgehensweise von BUND und Nabu“. Am 3. Januar habe er mit den Umweltverbänden zusammengesessen und die weitere Vorgehensweise für das Klimagutachten abgestimmt. Es sei vereinbart worden, dass die Umweltverbände einen Anforderungskatalog für das Klimagutachten und für den Untersuchungsraum vorlegen. Sobald die Vorschläge der Verbände vorlägen, „können wir die Angebote zum Klimagutachten konkretisieren“, sagt Rahn.

Dem Bürgermeister sei bekannt, dass die Umweltverbände ein Gutachten für die gesamte Gemarkung fordern, wie es zuletzt 1991 erstellt worden sei, sagt die Sprecherin des BUND Karben, Ulrike Loos. Kleinteilige Gutachten für einzelne Gebäude der „Neuen Mitte“ seien sinnlos.

Es müsse untersucht werden, wie weit die in dem Gutachten von 1991 festgestellte Frischluftschneise durch die in den vergangenen Jahrzehnten errichteten Gebäude bereits beeinträchtigt worden ist. Das neue Gutachten könnte zu dem Ergebnis kommen, dass bereits „Todsünden“ begangen wurden und die Schneise zerstört ist.

Man wolle weiter mit dem Bürgermeister über das Klimagutachten im Gespräch bleiben, sagt Loos. Der nächste Termin sei für Anfang Februar vereinbart worden. (ieb.)

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