Wetteraukreis

WLAN in Wetterauer Schulen

  • vonDiana Unkart
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Mit Geld aus einem Sonderprogramm sollen die Bildungseinrichtungen im Wetteraukreis besser digital ausgestattet werden.

Der Wetteraukreis baut in den kommenden Jahren die digitale Infrastruktur an Schulen aus. Sie sollen unter anderem mit WLAN und digitalen Tafeln ausgestattet werden.

Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die Umsetzung des Digitalpakts Schule beschlossen. In den kommenden fünf Jahren stehen dem Wetteraukreis dafür nach Angaben der Verwaltung knapp 19,6 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit dem Grundsatzbeschluss möchten wir die Umsetzung des Digitalpakts an den Wetterauer Schulen sichtbar machen“, sagt Landrat und Schuldezernent Jan Weckler (CDU). Im vergangenen Jahr hatten der Bund und die Länder den Digitalpakt Schule beschlossen. Dabei gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen von insgesamt fünf Milliarden Euro für den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur. Auf Hessen entfallen 372 Millionen, auf den Wetteraukreis knapp 19,6 Millionen Euro.

Der 25-prozentige Eigenanteil des Wetteraukreises entspricht rund 4,9 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land Hessen sowohl 50 Prozent der Ratentilgung als auch der Zinszahlungen, die restlichen 50 Prozent der Tilgung und Zinsen in Höhe von knapp 2,5 Millionen Euro sind vom Wetteraukreis zu leisten.

Flächendeckend WLAN

„Die Schulen im Wetteraukreis sollen entsprechend der Vorgaben in Gebäuden und auf dem Gelände besser digital vernetzt und flächendeckend mit WLAN angebunden werden“, sagt Weckler. Zusätzlich würden interaktive Schultafeln mit Geld aus dem Digitalpakt finanziert.

Inzwischen hätten die Schulen – so wie es die Förderrichtlinie vorsieht – pädagogisch-technische Einsatzkonzepte vorgelegt. Nach der Fassung des Grundsatzbeschlusses durch den Kreistag in seiner Sitzung am 26. August soll im nächsten Schritt die Förderung bei der WI-Bank beantragt werden.

Im Landkreis korrespondiert das Sonderprogramm mit dem Medienentwicklungsplan für die Schulen des Wetteraukreises 2020-2024, in dem auch die Vorgaben aus dem Digitalpakt mit eingeplant werden. Eine Verabschiedung des Medienentwicklungsplans in den Gremien ist Ende des Jahres vorgesehen.  

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