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Wetterau

Wetteraukreis gründet Wohnungsbaugesellschaft

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Die Gesellschaft soll die Kommunen beim Bau sozialer und günstigerer Wohnungen unterstützen.

Der Wetteraukreis wird eine Wohnungsbau und -fördergesellschaft gründen. Das hat die Große Koalition aus CDU und SPD in dieser Woche im Kreistag beschlossen. Der Kreis gibt 2,1 Millionen Euro als Kapitaleinlage.

Laut einer Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion soll es Aufgabe der Gesellschaft sein, Städte und Gemeinden, die „über die notwendigen Flächen verfügen oder zumindest die Bauleitplanung“ innehaben, einzubinden und ihnen mit Fördermitteln oder mit der Übernahme von Baumaßnahmen beim Ausbau bezahlbaren Wohnraums zu helfen. Für die Christdemokraten war es nach eigenen Angaben wichtig, dass der Landkreis keine „automatische Nachschusspflicht“ hat, wie es „das ursprüngliche Konzept eines Zweckverbandes“ vorgesehen habe.

„Der Druck auf dem Wetterauer Wohnungsmarkt hat sich in den letzten Jahren weiter verschärft“, sagt Lukas Dittrich von der SPD Wetterau. „Wer heute im südlichen Teil der Wetterau nach einer Wohnung sucht, der sollte mit 11 Euro pro Quadratmeter kalt rechnen. Das kann sich schon lange nicht mehr jeder leisten.“ Diese Entwicklung sei nicht hinnehmbar.

Die kreisweite Wohnungsbaugesellschaft soll nun die Kräfte der Kommunen bündeln, „die alleine häufig nicht in der Lage sind, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, schreibt die SPD in einer eigenen Pressemitteilung.

Die Gesellschaft solle vier Säulen haben: Sie soll dafür sorgen, dass Sozialwohnungen errichtet werden, „damit deren Anzahl kurzfristig mindestens konstant gehalten werden kann“. Sie soll dafür sorgen, dass bezahlbarer Wohnraum für „maximal 8,50 Euro pro Quadratmeter für Menschen ohne große Einkommen entsteht. Es sollen besondere Wohnformen etwa für Azubis und Studierende entstehen. Und die Wohnungsbaugesellschaft soll eine beratende Funktion haben, wenn es um den behindertengerechten Umbau oder Sanierungen geht. bil

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