Wetteraukreis

Wetterau: Mobilfunklöcher ade

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Der Wetteraukreis hat eine digitale Karte der verschiedenen Mobilfunknetze erstellt. In drei Kommunen lässt die Signalstärken noch zu wünschen übrig.

„Über alle Netze und Anbieter hinweg ist die Funkabdeckung im Wetteraukreis ziemlich gut“, sagt Kreisbeigeordneter Matthias Walther (CDU), Dezernent für Kreisentwicklung. Grund für diese Aussage ist, dass der Modellversuch vom vergangenen Jahr, in dem kreisweit nach Funklöchern gesucht wurde, abgeschlossen ist und die Daten nun vorliegen.

Allerdings gebe es Defizite bei einzelnen Netzbetreibern, teilt der Kreis weiter mit. Während T-Online flächendeckend relativ gut funktioniere, gebe es bei Vodafon und Telefonica, deren Netz auch Discountern genutzt werde, Schwächen. Das treffe insbesondere für die Gegenden um Nidda, Gedern und Hirzenhain im Osten der Wetterau zu.

Der Kreis will diesbezüglich mit den Kommunen kooperieren. Diese erhalten den Angaben zufolge die Informationen über die Netzstärken. Gemeinsam könnten dann Kreis und die jeweilige Kommune mit den Netzbetreibern über die Verbesserung des Netzes verhandeln.

In dem Modellversuch hatten mit Messgeräten ausgestattete Müllfahrzeuge die Signalstärke in den verschiedenen Kommunen erfasst. Anschließend wurde damit eine Online-Netzkarte erstellt. Die zeigt die Stärken und Schwächen der verschiedenen Netze auf. pz

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