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Wetterau

Kritik an Schulplänen

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Die Grünen in der Wetterau sehen Defizite im Beschluss der Großen Koalition und werfen ihr in Sachen Digitalisierung der Schulen fehlende Ambitionen vor.

Vor Weihnachten hat der Wetterauer Kreistag mit den Stimmen der regierenden CDU-SPD-Koalition und der FDP den Medienentwicklungsplan (MEP) verabschiedet. Der regelt den Ausbau der digitalen Infrastruktur der Wetterauer Schulen bis ins Jahr 2024.

Doch die Kreistagsfraktion der Grünen findet, dem Plan fehle es an „Ambitionen“, wie sie jetzt noch einmal schriftlich mitteilt. „Die Digitalisierung der Schulen“ werde „zum bürokratischen Akt“. Und das, obwohl sich in der Pandemie noch deutlicher gezeigt habe, dass „die digitale Ausstattung der Schulen (...) große Defizite“ hat.

Bei der Abstimmung über den MEP hatte sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen enthalten. Zuvor hatte sie in einem Änderungsantrag vorgeschlagen, den Plan zu beschließen, aber innerhalb eines Jahres noch einmal zu überarbeiten. Den Änderungsantrag unterstützten auch die Fraktionen von AfD, Freien Wählern, Linken/Piraten und NPD. Die Koalition lehnte das ab.

Laut Pressemitteilung der Grünen beruht der MEP auf Umfragen an den Schulen, die „vor Corona gemacht“ worden waren. „Er verfolgt den planmäßigen, bürokratischen Ansatz einer alle vier, fünf Jahre erfolgenden Fortschreibung“. „Ehrgeizige Ziele“ wie sie vor dem Hintergrund eine jetzt durch Corona besonders notwendigen Digitalisierung nötig wären, enthalte er nicht, sondern ergehe „sich im Wischiwaschi von Empfehlungen und Prüfungen. Uns reicht das nicht!“, sagt die Grünen-Fraktionsvorsitzende Sylvia Klein.

„Wir wollen, dass in spätestens vier Jahren alle Schulen an Glasfaser angebunden sind. Gleiches gilt für flächendeckendes WLAN.“ Den geplanten Austausch von 4300 PCs an den Schulen durch neue PCS halten die Grünen nicht für zeitgemäß. Die Digitalisierung müsse „Dauerthema im Bildungsausschuss sein“ und die IT-Koordinator:innen an den Schulen müssten einbezogen werden, um etwas über die Probleme in der Schulpraxis zu erfahren.

Landrat Weckler hatte den MEP zuletzt in einer Pressemeldung als großen Wurf bezeichnet.

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