Friedberg

Warten auf Jagdschein in der Wetterau

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Wegen strengerer Kontrollen von Waffenbesitzern und solchen, die es werden wollen, ist in der Wetterau mit Verzögerungen beim Antrag oder der Verlängerung von Lizenzen zu rechnen.

Nach den rassistischen Verbrechen mit Waffengewalt ist mit Verzögerungen bei der Verlängerung von Jagdscheinen zu rechnen. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Neben der bereits üblichen Überprüfung von Waffenbesitzern durch die Waffenbehörde sei seit dem 20. Februar auch die routinemäßige Abfrage über den Waffenbesitzer beim Landesamt für Verfassungsschutz vorgeschrieben.

Die erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker Bösch (SPD) bewertet dies als einen Beitrag zu mehr Sicherheit. „Neue Waffenbesitzer können durch die verschärften Vorschriften des neuen Gesetzes zuverlässiger bewertet werden.“

Erst nach einer positiven Mitteilung könne der Jagdschein erteilt oder verlängert werden.

Derzeit werde noch an der technischen Umsetzung einer elektronischen Abfrage gearbeitet. Deshalb könne es zu den Verzögerungen bei Zuteilung oder Verlängerung kommen.

Die Untere Jagdbehörde des Wetteraukreises empfiehlt deshalb allen sogenannten Jagdausübungsberechtigten in der Mitteilung, den Antrag auf Verlängerung des Jagdscheins rechtzeitig vor dem 1. April zu stellen, damit der Jagdpachtvertrag nicht erlischt.

Unter Berufung auf die Landesjagdbehörde teilt der Kreis mit, dass es rechtlich nicht möglich sei, „vorläufige Jagdscheine“ auszustellen.  

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