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Von einem rasanten Aufstieg

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Shelly Kupferberg steinweg © Red

Autorin Shelly Kupferberg wird ihr Buch „Isidor“ am kommenden Mittwoch 28. September, bei „Friedberg lässt lesen“ vorstellen. Die Lesung beginnt um 20 Uhr im Bibliothekszentrum Klosterbau.

Zum Inhalt des Buches: Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des österreichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens. Ihm kann keiner etwas anhaben, davon ist Isidor überzeugt. Und schon gar nicht diese vulgären Nationalsozialisten, heißt es in der Einladung.

„Was für Kunst hing im prachtvollen Wiener Domizil meines Urgroßonkels? Mit dieser Frage begann meine Recherche und mündete in eine ganz andere Frage: Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn nichts von ihm übrig bleibt?“ Anhand von Familienbriefen und Fotos sowie Archivfunden zeichnet Kupferberg in „Isidor“ Konturen eines rasanten gesellschaftlichen Aufstiegs nach. Urgroßonkel Isidor war eine schillernde Figur, Macher und Lebemann, der den Luxus, die Kunst und besonders die Oper liebte.

Shelly Kupferberg, geboren im Jahr 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für Deutschlandfunk Kultur und für RBB Kultur diverse Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. red

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