+

Wetterau

Schadstoffmobil kommt

  • schließen

In den kommenden Tagen werde gefährliche Abfälle eingesammelt.

Die mobile Schadstoffannahme des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) Wetterau steuert ab dem morgigen Mittwoch, 16. Januar, wieder die Städte und Gemeinden im Kreis an, teilt der AWB mit. Haushaltsreiniger, Holzschutzmittel, Lacke, Klebstoffe oder Desinfektionsmittel und Ähnliches könnten so sicher entsorgt werden, heißt es.

Die Abfälle sollten nur in Originalverpackungen abgegeben werden. Sind diese defekt, in einem dichten, verschließbaren Ersatzgefäß. Gefährliche Abfälle dürften grundsätzlich nicht vermischt, sondern müssen getrennt abgeben werden. Ein Behälter darf höchstens 20 Liter fassen. Autobatterien oder Motorenöl werden nicht angenommen, weil Händler beides kostenlos zurücknehmen müssen. Zudem mahnt der AWB zur Vorsicht bei Internetkäufen von Motorölen oder Fahrzeugbatterien, weil die Rücknahme umständlich werden könne. Darüber solle man sich vorher informieren. „Leider beschweren sich unsere Bürger dann bei uns, wenn es schief geht“, heißt es in der AWB-Mitteilung. Auf den Internetkäufer kämen unter Umständen zusätzlich noch Versandkosten zu.

Ein Abfall, der immer wieder irrtümlicherweise zum Schadstoffmobil gebracht werde, sei die klassische Wandfarbe auf Wasserbasis, auch Dispersionsfarbe genannt. „Viele wissen nicht, dass Farben ohne Lösemittel kein gefährlicher Abfall sind. Diese Farben müssten, wenn sie eingedickt sind, über die Restmülltonne entsorgt werden. Damit niemand das Schadstoffmobil verpasst, gibt es auf der Homepage des AWB eine entsprechende Erinnerungsfunktion. Dort können sich Kundinnen und Kunden einfach anmelden und erhalten dann einen Tag vor dem Sammeltermin eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS.

Wann das Schadstoffmobil an welchem Ort ist, steht im Abfallkalender der jeweiligen Stadt oder Gemeinde sowie auf www.awb-wetterau.de. jo

Alle Infos zu gefährlichen Abfällen bei der Abfallwirtschaft Wetterau, Telefon 0 60 31 / 90 66 11 .

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare