Wetterau

Ovag soll bezahlen

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Die Grünen wollen die Kosten für die Landratswahl aufteilen. Joachim Arnold räumt seinen Posten frühzeitig und wechselt zum Versorgungsbetrieb.

Die Oberhessischen Versorgungsbetriebe (Ovag) sollen sich an den Kosten der Landratswahl im März beteiligen. Das fordern die Wetterauer Grünen in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Pressemitteilung.

Der Grund: Landrat Joachim Arnold (SPD) wechselt zum Jahresbeginn in den Vorstand der Ovag und „scheidet vorzeitig aus seinem Arbeitsvertrag mit den Wählerinnen und Wählern aus“, schreiben die Grünen. Sein Gehalt verbessere sich wesentlich. Die Allgemeinheit aber trage die Kosten für die dadurch notwendig gewordene vorzeitige Wahl. Die Wahl findet zwei Jahre früher statt als geplant,

Arnold höre nach zwei Dritteln seiner Amtszeit auf. „Wir erwarten daher, dass die Ovag die entstehenden Kosten zu einem Drittel trägt“, sagt der grüne Landratskandidat Thomas Zebunke.

Die Grünen wollen im kommenden Kreistag ihrer Forderung mit einem Antrag Nachdruck verleihen. 

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