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Offenes Ohr für Schüler

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Von: Silvia Bielert

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Ab kommendem Schuljahr soll es an allen Schulen in der Wetterau Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter geben, die bei Problemen der Schüler Hilfe leisten sollen.

An allen Schulen im Wetteraukreis sind ab kommendem Schuljahr Sozialarbeiter im Einsatz. Das teilt die Pressestelle des Landkreises mit. Laut Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (SPD) ist das „eine der wichtigsten Aufgaben der Koalition“.

Sozialpädagogische Angebote gebe es dann erstmals in allen Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien, Beruflichen Schulen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen. Einzige Ausnahme seien Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Hier gebe es „weitere Fachkräfte, die den Bedarf an sozialpädagogischer Betreuung für diese Schülerinnen und Schüler abdecken können“, so Becker-Bösch. 1000 Grundschüler:innen teilen sich zwei volle sozialpädagogische Stellen, für 1000 Schüler:innen anderer Schulen gibt es eine dreiviertel Stelle. Im Kreis teilen sich 53 Sozialarbeiter:innen 40 Vollzeitstellen.

Träger der Schulsozialarbeit ist bis zum Schuljahr 2026/27 der Verein RDW mit Sitz in Friedberg. Der habe sich „in einem zweistufigen Verfahren bei einer europaweiten Ausschreibung“ durchgesetzt. Berücksichtigt wurde dort laut Pressemeldung nicht nur der Preis, sondern auch der Anteil des pädagogischen Fachpersonals an den Kosten und das Kurzkonzept zur „Sozialarbeit unter den Bedingungen einer Pandemie“. Insgesamt koste die Schulsozialarbeit den Kreis knapp sieben Millionen Euro.

Schulsozialarbeit baue bei Problemen in der Schule Brücken zwischen Schülern, in der Familie, aber auch in der Kommunikation im Klassenverband, heißt es vom Kreis. Sozialarbeiter agieren „unabhängig von Lehrkräften und Schulleitung und können so neutrale Vertrauenspersonen sein.“

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